Mehr Saft bitte!
Smartphone reloaded - Mehr Power für den Akku
Aktuelle Handys sind äußerst leistungsstark und taugen fast als PC-Ersatz - wenn da nicht der Akku wäre. Wir zeigen, wie Sie Ihrem Handy zu mehr Laufzeit verhelfen.
Smartphones glänzen mit einem großen berührungsempfindlichen Bildschirm, viel Rechenleistung und schneller Datenübertragung (UMTS). Ständig laufen Funkmodule und Dienste (GPS, WLAN, Datenaustausch und Synchronisierung ...), und im Einsatz sind Smartphones praktisch permanent. Ihre Besitzer hören Musik, surfen im Internet, lesen ihre E-Mails und und und. Bei hungrigen Smartphones und Handys erweisen sich deshalb die Akkus schnell als Bremse. Ironischerweise geht das Smartphone nämlich gerade dann gern in die Knie, wenn man seine ureigenste Funktion nutzen will: Telefonieren.
Während viele Bauteile leistungsstärker und die Einsatzzwecke vielseitiger werden, tritt die Entwicklung der Akkus auf der Stelle. Wir geben Tipps, wie Sie ohne Zusatzkosten mehr aus dem Akku holen. Speziell für Outdoor-Nutzer müssen andere Lösungen her, pfiffiges Zubehör stellt die Mobilität des Handys sicher. Mit ein paar Kniffen drosseln Sie den Leistungshunger wirkungsvoll:
1. Bordmittel: Sparsamkeit durch Management
Moderne Smartphones sind meist so eingestellt, dass sie mit einem Maximum an Funktionen arbeiten. Nicht selten reicht eine Akkuladung bei Dauerbelastung damit nur für fünf Stunden. Stromfresser Nummer 1 ist der farbige Bildschirm. Wenn Sie das Handy nutzen, stellen Sie die Helligkeit möglichst niedrig ein. Bei Inaktivität sollte der Bildschirm schnell ausgehen (Time-out reduzieren). Verzichtbar sind etwa Bildschirmschoner oder Live-Hintergründe.
Moderne Smartphones sind meist so eingestellt, dass sie mit einem Maximum an Funktionen arbeiten. Nicht selten reicht eine Akkuladung bei Dauerbelastung damit nur für fünf Stunden. Stromfresser Nummer 1 ist der farbige Bildschirm. Wenn Sie das Handy nutzen, stellen Sie die Helligkeit möglichst niedrig ein. Bei Inaktivität sollte der Bildschirm schnell ausgehen (Time-out reduzieren). Verzichtbar sind etwa Bildschirmschoner oder Live-Hintergründe.
Dienste abschalten: Module für Funk/Datenübertragung fressen kräftig Strom: Nicht benötigte Dienste wie Bluetooth oder WLAN, GPS oder UMTS deaktiviert man am besten, sobald man sie nicht braucht. Sonst sucht das Handy ständig danach und verbrät Akkustrom. In den Einstellungen sollte vorzugsweise GSM statt UTMS (3G) festgelegt sein. Nur wenn man schnell surfen oder Daten laden muss, ist UMTS nötig. GPS für Navigation oder ortsbestimmte Dienste reicht in Innenräumen sowieso gern aus, UMTS ist da meist unnötig.
Funktionen bewusst nutzen: Ständige Software-Aktualisierungen, Up- und Downloads, Push-Nachrichten oder Apps im Hintergrund, die neue Daten holen (etwa für MP3, Wetter oder E-Mails), sind oft starke Stromfresser. Bei guten Apps lässt sich das Update-Intervall einstellen. Wer E-Mails manuell abfragt, primär WLAN für Datenübertragungen nutzt, Multimedia (etwa Video, Audio) und Vibrationsalarm sparsam einsetzt, schont den Akku. Die je neueste Firmware kann zusätzlich ein Quäntchen mehr Leistung rausquetschen.
Akku pflegen: Die üblicherweise eingebauten Lithium-Ionen-Akkus halten nur rund 500 Ladezyklen durch. Laden Sie den Akku auf, bevor er leer ist (am besten bei einem Stand um die 80 Prozent laden und nicht auf weniger als 10 Prozent entladen). Die optimale Betriebstemperatur liegt zwischen 20 und 25 Grad. Vermeiden Sie Überhitzung und Unterkühlung.
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02.09.11
Was nun? Schon bei 80 % aufladen oder erst bevor er leer ist?
Das mit 80% macht nur Sinn, wenn 80% zu laden sind,
also der aktuelle Stand zwischen 10 und 20 % liegt.
Oder wie ist das zu verstehen?
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02.09.11
Gruß
P.S. Deine Überschrift ist nicht gerade sehr aufschlussreich!
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02.09.11
Nicht ODER, sondern UND.
Ein "Stand von 80%" ist doch eigentlich nicht mißzuverstehen.
Also sobald der Akku unter diese 80% gefallen ist, aufladen.
Und nicht unter 10% gehen.
Li-ion-Akkus fühlen sich irgendwie bei voller Ladung und auch komplett leer überhaupt nicht wohl.
Andere Quellen sagen sogar, möglichst immer im Bereich 40-60% bleiben.
Aber das ist bei der ohnehin schon knappen Kapazität der meisten Handy-Akkus etwas schwierig...
Hm, GPS in Innenräumen?
Ich glaube, da wurde was verwechselt. Lieber GPS ausschalten, UMTS reicht aus ;)
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06.09.11
Also das scheint mir ja total unpraktisch und unrealistisch zu sein.
Denn es wurde ja auch gesagt, dass es maximal 500 Ladezyklen geben soll.
Was aber wiederum für die Akkuhaltbarkeit heißt:
bei 10% laden alle 4Tage = etwa 5 Jahre
aber schon bei 80% aufladen = 2 Mal am Tag = nur etwa 8Monate !!!
Vielleicht sollten nicht wir Laien hier diskutieren,
sondern sich mal ein Fachmann äußern oder wenigstens zitiert werden.
Oder es findet sich mal jemand der das Ladeverhalten der Nutzer dokumentiert und dann schaut mit welchem Ergebnis.
Das scheint mir aussagekräftiger und realistischer zu sein.
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06.09.11
das mit dem zwischen 10 und 80% klingt logisch...
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06.09.11
Aber es geht darum, daß man das Akku [I]nicht[/I] jeden Tag lädt, also z.B. schon bei 90% oder 95%.
Außerdem soll man den Akku nicht komplett entladen, sondern maximal bis 10%, 20 oder 30% ist dabei vorteilhafter.
Das mit den max. 500 Ladezyklen trifft auf Li-Ionen-Akkus und vor allem auf die aktuelle Generation eigentlich gar nicht mehr zu. In erster Linie sind es die Lager- und Nutzungsbedingungen, die die Haltbarkeit eines Akkus ausmachen.
Das Dumme ist nur, daß die optimalen Bedingungen für den Akku genau die ungünstigsten Bedingungen eine möglichst hohe Energieentnahme sind und andersrum.
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06.09.11
Zitat: magiceye04
Schön das der Laie mit falschen, uneindeutigen oder unaktuellen Angaben verwirrt wird.
Der Artikel sollte doch eigentlich informieren und aufklären.
Ist es nur dieser eine Artikel?
Oder kann man sich auch auf andere Artikel mit ihren Aussagen bei PCwelt nicht verlassen?
Wenn ich alle Aussagen erst prüfen muss, dann ist so ein Artikel nicht hilfreich, außer ich habe und nehme mir jedes Mal die Zeit meine Zweifel anzumelden und finde dann hilfreiche und kompetentere User die das dann besser beleuchten oder gar gerade rücken.
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06.09.11
Grundsätzlich stimmt das aber alles, was drin steht, nur daß die Entwicklung inzwischen weitergegangen ist und man durchaus auch von 1000 Ladezylen ausgehen kann, wenn es nicht gerade ein alter oder billiger Akku ist.
Die Zahl ist ohnhin davon abhängig, ab wann man einen Akku als verbraucht deklariert. Manche setzen die Grenze schon bei 80% der ursprünglichen Kapazität, andere erst bei 50%.
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