Ratgeber Google

Google Earth: Tipps und Tricks

Freitag den 16.03.2012 um 08:52 Uhr

von Daniel Ionescu

Die besten Tipps und Tricks für Google Earth
Vergrößern Die besten Tipps und Tricks für Google Earth
Entdecken Sie Google Earth in einer neuen Dimension: Wir zeigen Ihnen, wie Sie eigene Karten erstellen, Bilder aus der Vergangenheit anschauen und quer über den Globus fliegen.
Google Earth leistet erstklassige Arbeit, wenn Sie schnell einen Blick auf Ihre Heimatstadt werfen wollen. Dabei ist Google Earth viel mehr als eine interaktive Karte. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit kleinen Tipps und Tricks noch viel mehr aus Google Earth herausholen.


 
Spuren der Vergangenheit
Spuren der Vergangenheit
Vergrößern Spuren der Vergangenheit

 
Mit Google Earth sehen Sie nicht nur die Gegenwart. Sie können auch etliche Schritte zurück in die Vergangenheit machen und historische Satellitenbildaufnahmen betrachten. Klicken Sie in Google Earth auf die Jahreszahl am unteren Bildschirmrand und scrollen Sie sich dann mit dem oberen Slider durch die Bilder. Zum Beispiel könnten Sie sich anschauen, wie weit sich der berühmte Las Vegas Strip seit 1950ern und 1960ern bis heute ausgedehnt hat. Oder Sie nehmen New Orleans vor und nach dem Hurrikan Katrina von 2005 genau unter die Lupe.

Wie weit ist das entfernt?

 
Das Lineal-Werkzeug hilft Ihnen dabei, die Spanne zwischen zwei Klippen des Grand Canyons zu bemessen. Oder Sie benutzen es für praktischere Zwecke: zum Beispiel um auszurechnen, wie weit die Route Ihrer Fahrradtour ist, bevor Sie mit dem Radeln loslegen. Das Lineal hält zudem einige erweiterte Informationen bereit, etwa das Höhenprofil eines bestimmten Gebietes. Um das zu sehen, ziehen Sie mit dem Lineal eine Linie, speichern Sie sie, rechtsklicken Sie dann in den Orte-Reiter auf der linken Seite und wählen Sie "Höhenprofil".

Live-Wetter

 
Aktuelle Wetter-Informationen fügen Google Earth eine weitere Komponente hinzu. Zu sehen gibt es Echtzeit-Wetterverhältnisse und -Vorhersagen für Nordamerika und Europa. Die Wetter-Ebene aktivieren Sie in der Ebenen-Box der Sidebar. Ein Klick auf die Wolken-Ebene und Sie sehen beispielsweise, wo sich gerade Regenwolken zusammenziehen. Hier lassen sich auch das Wetter-Radar und die Temperatur-Vorhersage auswählen.

Ebenenspiel

 
Experimentieren Sie doch mal mit den Ebenen in Google Earth abseits der Wetter-Ebenen. Mit den Dutzenden vorinstallierten Ebenen können Sie garantiert Stunden verbringen. Zur Auswahl stehen unter anderem Satellitenbilder der NASA von Stadtlichtern und von National Geographic mit Ansichten und Sounds von Sehenswürdigkeiten, Fotos und passenden Informationsartikeln. Alle diese Möglichkeiten finden Sie im "Galerie"-Ordner in der Ebenen-Box der Sidebar. Tipp am Rande: Aktivieren Sie nur ein paar Ebenen gleichzeitig, sonst geht Ihnen im Wust der Markierungen womöglich die Übersicht verloren.

Eigene Karten erstellen

Eigene Karten
Vergrößern Eigene Karten

 
Google Earth arbeitet mit KML-Dateien, um es Ihnen zu ermöglichen, eigene Karten zu erstellen und zu teilen. Über das Hinzufügen-Menü am oberen Bildschirmrand können Sie Pfade, Polygone, Ortsmarkierungen und Fotos zu jeder beliebigen Karte hinzufügen, das Ergebnis anschließend exportieren (Datei, speichern) und es per E-Mail teilen oder auf Google Maps betrachten. Das Schöne an dieser Funktion: andere Nutzer haben bisher bereits Hunderte interessanter Karten erstellt, die Sie einfach herunterladen und selbst über Google Earth betrachten können.

Eine Tour unternehmen

 
Geführte Touren auf Google Earth sind der beste Weg, eine Expedition rund um den Globus zu erleben. Um an einer Google-Earth-Tour teilzunehmen, suchen Sie sich die gewünschte Route aus der Google-Galerie oder der Google-Touren-Sammlung aus. Klicken Sie dann auf den Play-Button und genießen Sie Ihre Reise. Beginnen Sie am besten mit einer Tour zu den sieben Weltwundern oder bestaunen Sie die Wolkenkratzer dieser Welt – inklusive 3D-Modellen.


Freitag den 16.03.2012 um 08:52 Uhr

von Daniel Ionescu

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (17)
  • Eljot 16:34 | 20.03.2012

    Hallo!

    Microsoft's Bing Maps 3D bietet Satellitenaufnahmen, einige Straßensichten und Detailaufnahmen aus der Vogelperspektive für größere Städte. Die Ansichten der Vogelperspektive sind aus allen 4 Himmelrichtungen möglich und zeigen alle Seiten der Gebäude. Ob diese Aufnahmen aus Flugzeugen oder von Satelliten stammen, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen. Die hohe Auflösung deutet aber auf Luftaufnahmen hin. Googles Sat-Bilder sind meistens mit höherer Auflösung als die von Bing Maps.
    Gruß Eljot

    Antwort schreiben
  • kazhar 12:27 | 20.03.2012

    wobei echte satellitenbilder schon einiges mehr her machen als flugbilder
    http://s9.postimage.org/hump404sd/Nasa_Google.jpg

    Antwort schreiben
  • Feuerfux 00:49 | 20.03.2012

    Die Bilddaten gröberer Auflösung – bis im besten Falle 60 cm – stammen zwar aus Satellitenbildern, für höhere Auflösungen werden jedoch aus Flugzeugen aufgenommene Bilder verwendet. Als Hauptdatenquelle gilt 2006 das Unternehmen DigitalGlobe, welches selbst zwei Satelliten betreibt.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Google_Earth#Bilddaten

    Das es sich um Luftbilder handelt sieht man auch immer wieder an "schiefen" Gebäuden etc.

    Antwort schreiben
  • kingjon 13:38 | 19.03.2012

    Google muss ja auch erst mal an die Bilder ran kommen, da halten Geheimdienste, Militärs und Regierungen ihren Finger drauf!

    Gruß kingjon

    Antwort schreiben
  • Eljot 13:21 | 19.03.2012

    Hallo!

    Zitat: chipchap
    Die gibt es überhaupt nicht öffentlich in Echtzeit.
    Da halten sich die Satellitenbetreiber doch ziemlich bedeckt ...


    Das glaube ich auch. Da Google jedoch keine eignen Satelliten in der Umlaufbahn hat, müssen sie wohl schnurren gehen. Vermutlich ist es wie bei der Ramschware, was alt ist muss raus - zu verbilligten Preisen.
    Gruß Eljot

    Antwort schreiben
1391980