Rückblick

Diese Technik nutzten wir in den 1990ern

Samstag den 27.09.2014 um 07:53 Uhr

von Jon Gold

Linus Torvalds in jungen Jahren (Bild: http://kerneltrap.org/node/14002)
Vergrößern Linus Torvalds in jungen Jahren (Bild: http://kerneltrap.org/node/14002)
© http://kerneltrap.org/node/14002
Netscape Navigator, Linux, AOL, Tamagotchie, Super Nintendo und grafische Taschenrechner - wir blicken zurück auf die Technik zwischen 1990 und 2000.
Wir machen eine kleine Zeitreise durch die 1990er Jahre und hoffen unterwegs nicht den Weg zu verlieren - denn wir haben noch kein GPS...

AOL

„Verbinden über TCP/IP …" das Piepen, das kratzende Geräusch und die typische „Willkommen" Nachricht. Was kann man hieran nicht mögen? Nun, eigentlich vieles. Aber in den 1990ern war es sehr wahrscheinlich, dass Sie zumindest zeitweise AOL verwendet haben. AOL ist ähnlich wie Yahoo! ein Beispiel für einen Internet-Pionier, der den Anschluss an die Gegenwart noch nicht gefunden hat.

Super Nintendo/Sega Genesis

Wenn Sie in den 90ern aufgewachsen sind und ein bisschen Technik-affin waren, dann hatten Sie ganz sicher eine der beiden Konsolen bei sich zu Hause herumstehen.

Linux

Im Jahr 1991 hat Linus Torvalds, Student an der University of Helsinki ein Projekt begonnen, das die Computer-Welt verändern würde: Linux.

Galerie: Geschichte von Linux

Textnachrichten

Laut BBC wurde die erste Textnachricht („merry christmas") 1992 verschickt. Am Ende der 1990er Jahre wurden Handys vorwiegend für andere Dinge als das Telefonieren verwendet, SMS gingen nur so hin und her. Aber das kann auch an der Gesprächsqualität gelegen haben, die mitunter sehr schlecht war. Kurioserweise ist es heute nicht viel anders: Viele Menschen verwenden ein Smartphone kaum noch zum Telefonieren. Sondern viel lieber für Mails, Internetsurfen, Daddeln, als Navigationslösung oder für irgendeinen anderen Zweck dank der vielen Apps.

CD Caddies

Diese Hüllen wurden bei einigen wenigen CD-ROM-Laufwerken verwendet, um sicherzustellen, dass die CD nicht verkratzt oder sonstwie beschädigt wird. Um ehrlich zu sein, sind wir uns nicht sicher, wofür diese wirklich gut waren. Wir erinnern uns daran, dass diese immer irgendwo stecken geblieben sind und wir sie immer wieder sauber pusten mussten.

Das Tamagotchi

Wenn Sie schon immer ein Haustier haben wollten, aber Ihre Eltern meinten, dass Sie nicht das nötige Verantwortungsbewusstsein für ein lebendes Wesen besitzen, dann gab es in den 1990ern als Alternative das Tamagotchi. Diese digitalen Haustiere haben Ihre Fürsorge und Aufmerksamkeit benötigt. Aber da Sie diese an Ihrem Schlüsselbund mit sich herum trugen, konnten Sie es nicht einfach irgendwo vergessen.

Grafische Taschenrechner

Zugegeben, diese Geräte gehören nicht nur in die 90er Jahren. Aber es war gewiss die Blütezeit der grafischen Taschenrechner. Wir sind uns sicher, dass diese immer noch nur für höhere Mathematik und niemals für andere Dinge wie Spiele verwendet werden. Und wir sollten vielleicht noch erwähnen, dass diese Geräte immer noch sehr viel Geld kosten.

Netscape Navigator

Das war tatsächlich eimmal der wichtigste Browser. Bis der Internet Explorer kam und ihn verdrängte.

DVDs

Wenn es etwas im Home-Entertainment-Bereich gibt, das geradezu nach den 90ern schreit, dann ist es die Möglichkeit Filme mit den Kommentaren des Direktors zu sehen. Oh ja, die Bildqualität hat sich auch dramatisch verbessert.

Der Discman

Der Discman ist ein herausragendes Beispiel für ein Produkt, das einen Markt beherrscht hat. Mit diesem Gerät wurde der ganze Markt der Audio-Kassetten durch diesen portablen CD-Spieler ersetzt.

Der Pager

Pager und Piepser haben in den 90ern eine Renaissance erlebt, obwohl die Ausbreitung der Handys diese Geräte immer unwichtiger werden lies. Das galt zumindest bei Leuten, die nicht in Krankenhäusern gearbeitet haben.

 

Samstag den 27.09.2014 um 07:53 Uhr

von Jon Gold

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (26)
  • Feuerfux 23:20 | 29.09.2014

    Das steht außer Frage. Ich finds halt ganz interessant wie solche Fehler eingeschleppt werden.

    Antwort schreiben
  • chipchap 23:07 | 29.09.2014

    Zitat: Feuerfux
    Der Artikel hier wurde vmtl von einem an die US-Version angepassten Artikel bei PC-World (US) übernommen,
    Egal, wer's verbockt hat, das Ding hieß in 99% der Welt MEGADRIVE.

    Antwort schreiben
  • Feuerfux 22:39 | 29.09.2014

    Zitat: chipchap
    Schon blöd, wenn man die Geschichte der Technik nicht kennt, über die man schreibt


    Der Artikel hier wurde vmtl von einem an die US-Version angepassten Artikel bei PC-World (US) übernommen, wie so vieles. Der geistert schließlich schon seit Jahren durch die IDG-Welt. Jon Gold ist in der Sache also vmtl unschuldig.

    Antwort schreiben
  • Cold Steel 21:11 | 29.09.2014

    Diesen Hardbeatrock gab es in den 90-ern noch beim ComputerClub des WDR (heute noch als CC2), auch da die Kassette in Anwendung.

    Antwort schreiben
  • magiceye04 21:09 | 29.09.2014

    Also ich durfte Kassetten auch schon vor der Wende als Datenspeicher benutzen. Hieß halt nicht Datasette. Es wurden ja sogar Titellisten im Radio auf diese Weise übertragen. Das Gekreische mußte man aufzeichnen und konnte es anschließend in den Heimcomputer einlesen.

    Antwort schreiben
1455040