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Was heute noch in Tauschbörsen abgeht

01.12.2009 | 13:35 Uhr |

Napster, Emule, Azureus - einst waren die Traffic-Schleudern des Internets äußerst beliebt. Wir zeigen, was heute noch bei Tauschbörsen geht.

Ihre Blütezeit haben die Tauschbörsen längst hinter sich, zumindest in der breiten Masse. Laut einer Umfrage von 2009 kommen Tauschbörsen (und Versteigerungen) im Internet für rund jeden Dritten nicht mehr in Frage (Quelle: Statista ). Klagen der Musik- und Filmindustrie haben viele User verunsichert, Schmarotzer ("Leecher") saugen die Tauschbörsen leer ohne selbst Content hochzuladen. Wir wollten wissen, wie es heute um die einstigen Traffic-Verursacher Nummer 1 des Internets bestellt ist. Eines vorweg: Auch nach der Blütezeit, deren Ende die Klagewellen um 2001 einläutete, verursachen Tauschbörsen das meiste Datenaufkommen im Netz (Quelle: ipoque.de , Ende 2007).

Die rechtliche Situation in Deutschland
Seit Januar 2009 müssen die Internet-Anbieter Verbindungsdaten für sechs Monate speichern, herausgeben müssen sie diese aber erst bei schweren Straftaten, etwa bei "gewerblichen Ausmaß" einer Urheberrechtsverletzung. Die schwammige Formulierung lässt Raum zur Interpretation. Auch in Deutschland kam es bereits zu Verurteilungen und Abmahnungen im Zusammenhang mit der Nutzung von Tauschbörsen. Die Nutzung von Tauschbörsen an sich ist jedoch nicht illegal, nur vom Download urheberrechtlich geschützter Dateien sollten Sie die Finger lassen. Im Angebot der Tauschbörsen finden Sie aber auch lizenzfreie Daten, etwa Linux-Distributionen, private Videos und MP3s, Freeware und Spiele-Demos.

Tipp: Konfigurieren Sie Ihre Firewall , um mehr Geschwindigkeit beim Filesharing herauszuholen.

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