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Defragmentieren für Faule

24.04.2010 | 09:03 Uhr |

Defragmentieren macht die Festplatte schneller und langlebiger - mit Freeware sogar vollautomatisch. Wir zeigen wie’s geht.

Warum soll ich meine Festplatte defragmentieren?
Eine Festplatte ist in viele Datenblöcke unterteilt, die etwa 512 Byte klein sind. Wenn Sie beispielsweise eine 1 MB große Datei auf die Platte kopieren, wird diese auf über 2000 der 512-Byte-Datenblöcke aufgeteilt. Weil der freie Speicherplatz der Festplatte durch Schreib- und Löschoperationen in Bewegung ist, speichert die Festplatte die Datenblöcke einer neuen Datei aber meist nicht hintereinander an derselben Stelle, sondern verstreut auf dem Datenträger. Verstreute Datenfragmente erhöhen jedoch die Zugriffszeit und verlangsamen den Lesevorgang. Unter "Defragmentieren" versteht man die räumlich möglichst nahe Neuordnung der verstreuten Dateien - Windows räumt also auf. Achtung: Besitzer einer SSD-Festplatte, wie sie beispielsweie in einigen Netbooks verbaut ist, brauchen nicht zu defragmentieren, da SSD-Platten nicht fragmentieren.

Wie defragmentiere ich meine Festplatte am besten?
Mit Windows-Bordmitteln ist das Defragmentieren umständlich: Öffnen Sie den Arbeitsplatz, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die gewünschte Festplatte oder Partition und wählen Sie "Eigenschaften". Im folgenden Fenster navigieren Sie zu "Extras" und wählen "Jetzt defragmentieren". Danach "Überprüfen" Sie die Festplatte und klicken anschließend - falls Bedarf besteht - auf "Defragmentieren". Je nach Festplattennutzung sollten Sie diesen Vorgang alle ein bis zwei Monate wiederholen. Windows erinnert Sie nicht daran, noch automatisiert es den nervenden Vorgang. Die deutschsprachige Freeware Smart Defrag schafft Abhilfe. Deaktivieren Sie die beiden Yahoo-Häkchen während der Installation; fürs Defragmentieren brauchen Sie weder Toolbar, noch Yahoo-Suche.

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