Ratgeber Facebook
Wie Facebook Ihre Daten verkauft
Facebook will persönliche Daten automatisch an Dritte weitergeben - das teilte das Unternehmen bereits vor Wochen mit. Mittlerweile wurde bekannt, dass Userdaten an Werbekunden weitergegeben wurden. Wir beleuchten die Datenschutz-Katastrophe und verraten, was Sie tun können.
Facebook steht immer wieder in der Kritik von Datenschützern. Die aktuelle Unmuts-Welle wurde durch die Weitergabe von Userdaten an Werbekunden ausgelöst. Einige Wochen zuvor hatte Facebook seine User mit einer aktualisierten Datenschutz-Richtlinie verärgert. Wir haben das 6000-Wörter-Monstrum genau unter die Lupe genommen und verraten Ihnen kurz und prägnant wo der Stein das Anstoßes liegt.
Bei Facebook sei man "gelegentlich gezwungen, anderen überprüften Webseiten und Anwendungen, die sich auf die Facebook-Plattform stützen, allgemeine Daten über dich zur Verfügung zu stellen, wenn du diese besuchst", steht in der neuen Richtline. Um was für Daten es sich genau handelt, verschweigt der Absatz, an anderer Stelle werden allgemeine Daten aber als "Jedermann"-Daten definiert und beispielhaft Name, Profilbild und Verbindungen aufgezählt. Womöglich sind auch die persönlichen Daten im Profil unter "Allgemeines" gemeint: Geschlecht, Geburtstag, Wohnort, Beziehungsstatus, Politische Einstellung & Religiöse Ansichten.
Facebook verspricht zwar: "Wir geben dir Hilfsmittel an die Hand, damit du einstellen und festlegen kannst, welchen von der Plattform unterstützten Anwendungen und Webseiten welche Informationen zugänglich gemacht werden." Den Kritikern ein Dorn im Auge ist aber, dass der Nutzer jede Anwendung erst manuell zum Schweigen bringen muss, wenn er die automatische und ungefragte Weitergabe von Daten verhindern will. Die Kritiker fordern, dass der Nutzer zuerst gefragt werden muss.
Auf den folgenden Seiten beschäftigen wir uns ausführlich mit der Datenschutz-Problematik bei Facebook. Falls Sie zuvor aber schnell mal Ihre Facebook-Einstellungen checken wollen, sollten Sie unsere Screenshotgalerie durchklicken. Darin gehen wir die Datenschutzeinstellungen von Facebook Schritt für Schritt durch:
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Facebook
Schritt für Schritt mehr Privatsphäre
Schritt für Schritt mehr Privatsphäre
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Wenn’s schnell gehen soll, finden Sie unter jedem Beitragsfenster ein Schloss-Symbol. Klicken Sie darauf, erscheint ein Drop-down-Menü, in dem Sie festlegen, wer den Beitrag sehen darf.
Wenn’s schnell gehen soll, finden Sie unter jedem Beitragsfenster ein Schloss-Symbol. Klicken Sie darauf, erscheint ein Drop-down-Menü, in dem Sie festlegen, wer den Beitrag sehen darf.
Facebook
Wirklich interessant wird es aber erst unter „Benutzerdefiniert“: Hier schließen Sie Einzelne aus oder gestatten nur bestimmten Freunden den Lesezugriff. Wer will, legt die Einstellung gleich als Standardeinstellung fest.
Wirklich interessant wird es aber erst unter „Benutzerdefiniert“: Hier schließen Sie Einzelne aus oder gestatten nur bestimmten Freunden den Lesezugriff. Wer will, legt die Einstellung gleich als Standardeinstellung fest.
Facebook
Unter „Konto, Privatsphäre-Einstellungen, Profilinformationen“...
Unter „Konto, Privatsphäre-Einstellungen, Profilinformationen“...
Facebook
... befindet sich eine wichtige Kontrollinstanz Ihrer privaten Informationen.
... befindet sich eine wichtige Kontrollinstanz Ihrer privaten Informationen.
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Hier legen Sie fest, wer was von Ihrem Profil sehen darf.
Hier legen Sie fest, wer was von Ihrem Profil sehen darf.
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Zur Auswahl stehen dabei „Alle“, „Freunde“, „Freunde von Freunden“ und „Benutzerdefiniert“. Von „Alle“ raten wir ab, denn damit landen Ihre Informationen auch in den Suchmaschinen. Auch bei „Freunde von Freunden“, welches „Freunde“ einschließt, haben Sie keine Kontrolle über Ihre Daten. Wer nur „Freunde“, also alle Facebook-Kontakte, wählt, weiß zumindest, wer die Beiträge lesen kann.
Zur Auswahl stehen dabei „Alle“, „Freunde“, „Freunde von Freunden“ und „Benutzerdefiniert“. Von „Alle“ raten wir ab, denn damit landen Ihre Informationen auch in den Suchmaschinen. Auch bei „Freunde von Freunden“, welches „Freunde“ einschließt, haben Sie keine Kontrolle über Ihre Daten. Wer nur „Freunde“, also alle Facebook-Kontakte, wählt, weiß zumindest, wer die Beiträge lesen kann.
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Im Fenster "Benutzerdefiniert" erlauben Sie nur bestimmten Personen das Mitlesen oder schließen einzelne Personen aus.
Im Fenster "Benutzerdefiniert" erlauben Sie nur bestimmten Personen das Mitlesen oder schließen einzelne Personen aus.
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Tippen Sie einfach den Namen Ihres Chefes, eines guten Freundes und eines eher flüchtigen Bekannten in die Zeile. Facebook zeigt Ihnen nun an, wie Ihr Facebook-Freund Ihr Profil und Ihre Beiträge auf Ihrer Pinnwand sieht.
Tippen Sie einfach den Namen Ihres Chefes, eines guten Freundes und eines eher flüchtigen Bekannten in die Zeile. Facebook zeigt Ihnen nun an, wie Ihr Facebook-Freund Ihr Profil und Ihre Beiträge auf Ihrer Pinnwand sieht.
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Unter „Konto, Privatsphäre-Einstellungen, Kontaktinformationen“ verhält es sich ähnlich wie bei den Profilinformationen.
Unter „Konto, Privatsphäre-Einstellungen, Kontaktinformationen“ verhält es sich ähnlich wie bei den Profilinformationen.
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Legen Sie fest, wer „IM-Nutzername“, „Handynummer“, „Andere Telefonnummer“, „Aktuelle Adresse“, „Webseite“, „Heimatstadt“ und E-Mail-Adressen sehen darf.
Legen Sie fest, wer „IM-Nutzername“, „Handynummer“, „Andere Telefonnummer“, „Aktuelle Adresse“, „Webseite“, „Heimatstadt“ und E-Mail-Adressen sehen darf.
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Viele Einstellungen können Sie übrigens auch direkt in Ihrem Profil unter „Info“ vornehmen: Fahren Sie einfach mit der Maus über einen Bereich, bis der Button „Bearbeiten“ erscheint.
Viele Einstellungen können Sie übrigens auch direkt in Ihrem Profil unter „Info“ vornehmen: Fahren Sie einfach mit der Maus über einen Bereich, bis der Button „Bearbeiten“ erscheint.
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In den Privatsphäre-Einstellungen unter „Suche“ bestimmen Sie ferner, wer Sie über Ihren Namen bei Facebook finden darf.
In den Privatsphäre-Einstellungen unter „Suche“ bestimmen Sie ferner, wer Sie über Ihren Namen bei Facebook finden darf.
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Entfernen Sie das Häkchen, ist Ihr Profil nicht mehr über Google auffindbar.
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