Komplexe mathematische Berechungen wie beispielsweise Zinsberechnungen sind mit den finanzmathematischen Formeln von Excel kein Problem. Wir stellen die finanzmathematischen Formeln von Excel vor.
Langfristige Investitionen wie z.B. der Kauf eines Firmenwagens haben gravierende Auswirkungen auf Ihr Budget, die oft erst mit mühsamen Berechnungen erkennbar werden. Excel nimmt Ihnen einen Teil dieser Arbeit ab – und zwar mit Hilfe der Funktionen. Das sind fest vorgegebene Formeln, die mit den nötigen Parametern gefüttert in Sekundenschnelle das gewünschte Ergebnis liefern. Die folgenden Tipps beziehen sich auf Excel 2002 (XP), helfen aber auch Anwendern anderer Excel-Versionen, da sich das Prinzip nicht ändert. Auf den folgenden Seiten lernen Sie die finanzmathematischen Excel-Formeln kennen.
Das Prinzip
Eine der einfachsten und häufig genutzten Funktionen ist die SUMME. Sie soll als Beispiel dienen, anhand dessen Aufbau und Arbeitsweise von Funktionen deutlich werden. Die Syntax zur Eingabe von Funktionen ist immer die gleiche und sieht für die SUMME folgendermaßen aus (die anderen Syntaxvarianten bei der SUMME lassen wir hier außer Acht): =SUMME(A1;A2;A3) Das Gleichheitszeichen (=) signalisiert, dass hier eine Formel folgt. Anschließend kommt der Name der Funktion (SUMME). Die Parameter (A1;A2;A3), die der Funktion übergeben werden sollen, stehen in runden Klammern und sind durch ein Semikolon (Strichpunkt) voneinander getrennt.
Weil das Eintippen der einzelnen Zeichen etwas mühsam ist, eilt sofort der Funktions-Assistent von Excel zu Hilfe, sobald in eine Zelle als erstes Zeichen das Gleichheitszeichen eingegeben wird. Er schlägt zunächst die von Ihnen zuletzt verwendete Funktion vor. Klicken Sie auf den kleinen Abwärtspfeil, dann erscheint eine Liste weiterer zuletzt benutzter Funktionen.
Ist die gewünschte Funktion auch hier nicht dabei, klicken Sie auf WEITERE FUNKTIONEN. Im Dialogfeld listet der Funktions-Assistent alle verfügbaren Funktionen auf, sortiert nach Kategorie, hier finden Sie auch alle Funktionen "Finanzmathematik".Falls Sie eine bestimmte Funktion suchen, sich aber nicht sicher sind, wie sie heißt, nennen Sie dem Assistenten einige Stichwörter, welche die Funktion umschreiben. Nach dem Klick auf START werden die Funktionen aufgelistet, die zu den Stichwörtern passen.
Markieren Sie einen Eintrag in der Liste und Sie erhalten eine kurze Beschreibung dieser Funktion. Haben Sie Ihre Wahl getroffen, bestätigen Sie das mit OK. Es öffnet sich ein weiteres Dialogfenster.
Hier tragen Sie die Parameter ein, entweder als feste Zahl ("3") oder als Zellbezug ("A2"). In der Beschreibung wird kurz erläutert, welcher Parameter in das markierte Feld gehört, Screen 4. Zudem können Sie bereits das vorläufige Ergebnis der Funktion sehen A, somit haben Sie eine kleine Kontrolle darüber, ob Ihre Eingaben möglicherweise falsch sind.
Kommen Sie mit den Kurzbeschreibungen gar nicht zurecht, klicken Sie auf den Text HILFE FÜR DIESE FUNKTION. Damit rufen Sie die Excel-Hilfe auf, in der alle Funktionen ausführlich beschrieben und die Parameter erläutert werden. Meistens verdeutlicht ein Beispiel, was die Funktion genau errechnet. Sind alle Parameter eingetragen, bestätigen Sie das mit OK. In der markierten Zelle erscheint das Ergebnis der Funktion, während in der Bearbeitungsleiste die Funktion als solche steht und bearbeitbar ist.
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