788588

So verändern AirPlay & iTunes den Arbeitsplatz

07.02.2011 | 09:49 Uhr |

Die IT-Branche rollt üblicherweise mit den Augen bei Apples Medien-Technologie, aber es könnte ein gutes Werkzeug für Unternehmen werden.

Viele IT-Fachleute spötteln über iTunes, wenn es in Verbindung mit iPhone gebracht wird. Ein Grund hierfür ist, dass viele Nutzer iTunes lediglich als Backup-Werkzeug für deren iOS-Geräte wie iPhones und iPads verwenden. Desweiteren wird in Unternehmen dem Wunsch iTunes auf dem Computer zu installieren in der Regel nicht nachgegeben. Die IT-Fachleute sind häufig der Ansicht, dass die Leute ihre Zeit sonst nur damit verschwenden Musik zu hören satt zu arbeiten. (Nur, dass man in der Regel kein iTunes benötigt, wenn man wirklich Musik hören will.)

Aber iTunes könnte eine große Bereicherung für die IT-Branche werden. Dies gilt insbesondere auf Grund der neuen Technologie AirPlay. Wir wollen Ihnen auf den nächsten Seiten erklären wie AirPlay Unternehmen bereichern kann und dies anhand von Beispielen erläutern.

Was benötigen Sie für AirPlay im Unternehmen?

Denken Sie mal über die Möglichkeiten nach: Heutzutage bietet AirPlay eine kabellose Verbindung zwischen iOS-Geräten (wie iPhone und iPad) und anderen Peripherie-Geräten beispielsweise dem Fernseher, Lautsprechern und Mac-Monitoren, um darauf Inhalten zu versenden. Apple hat bei iOS 4.2 für iPad und iPhone eine Funktion eingefügt, damit Apps ihren Bildschirm-Inhalt an andere Monitore oder Projektoren versenden können. Mit AirPrint können Sie sogar direkt von Ihrem mobilen Gerät aus aug WiFi-kompatiblen Druckern ausdrucken.

Stellen Sie sich vor AirPlay würde all diese Funktionen liefern. Sie könnten Mediendaten, App-Bildschirme, den iOS-Hauptbildschirm genauso wie ihre Druck-Dateien zu jedem kompatiblen Gerät im Netzwerk senden. In einem Unternehmen könnten Mitarbeiter, die mit iPad, iPod Touch- oder iPhone ausgestattet sind, kabellos deren Bildschirm zu einem Monitor senden, ohne wie derzeit üblich ein physikalisches Kabel zu verwenden. Auch könnte das Drucken kabellos funktionieren. Folglich könnten keine peinlichen Situationen entstehen, weil das Kabel wieder verschwunden ist. Wenn Sie nun noch eine iOS-kompatible Bluetooth-Tastatur, erweitert um eine Maus-Unterstützung, hinzufügen, dann haben Sie schon fast einen „Post-PC"-Arbeitnehmer. Sie benötigen lediglich noch ein Daten-Synchonisationsdienst wie Box.net, Dropbox oder ShareFile und der Zukunft steht nichts mehr im Wege.

Ja, Apple müsste auch noch einiges an Arbeit leisten, damit diese Vorstellung Wirklichkeit wird. Zum Beispiel sollte Apple die Technologie für kabellose Netzwerke verbessern, entweder eigenständig oder über bestehende Lizenzen von anderen Herstellern. Das ist nicht unwahrscheinlich, da Apple bereits für AirPlay Lizenzen gekauft hat, um kabellose Lautsprecher ansprechen zu können. Deswegen ist es nun möglich Audio-Dateien von einem iOS-Gerät ohne Apple TV oder einem AirPort Extreme W-Lan-Router direkt auf den Lautsprecher zu senden und anzuhören.

Apple hat auch mit Hewlett-Packard zusammengearbeitet, damit AirPrint mit einigen HP-Wireless-Druckern funktioniert. Es sollen auch Verhandlungen mit anderen Drucker-Herstellern laufen, um weitere Drucker in AirPrint zu unterstützen. Desweiteren gibt es bereits eine Dritthersteller-App, mit der es möglich ist einen Mac-Rechner wie einen Apple TV zu verwenden. Das Programm ermöglicht Medien vom iOS Gerät über einen Mac zum angeschlossenen Fernseher und Lautsprecher weiterzuleiten.

0 Kommentare zu diesem Artikel
788588