Ratgeber CPUs
Die elf wichtigsten CPUs der Geschichte
Dieser Artikel ist die gekürzte und überarbeitete Fassung des Originals unserer US-Schwesterpublikation PC-World. Alle Fotos stammen von unserer Schwesterpublikation PC-World.
Bis zum Erscheinen des Pentium hatte Intel seine Prozessoren mit Nummern bezeichnet. Besonders griffig war diese Art der Namensvergabe allerdings nicht, ein zugkräftiger Marketingname musste also her. Und so erschien der neue Prozessor nicht unter dem Marketingbegriff i586 sondern als Pentium. Anfangs wurde der Kunstname, der vom griechischen Wort für 5 – pente – abgeleitet ist, von Kritikern lächerlich gemacht. Doch er setzte sich durch und startete eine neue Ära der Mikroprozessoren. Der Pentium wurde regelrecht zu einem Statussymbol.
Als Motorola den 68000 im Jahr 1980 herausbrachte, war er einer der leistungsfähigsten Chips überhaupt. Anfangs trieb er vor allem Unix-Workstations und Server an, beispielsweise den Sun-1. Doch den Durchbruch schaffte der 68000 erst, als ihn Apple in 1984 in den Macintosh einbaute. Die Nachfolgemodelle des 68000 sorgten bis in die späten 1990er für die Rechenleistung in Apple Macintosh-Computer. Sie wurden erst durch den PowerPC-Chip abgelöst.
Als Motorola den Preis für den 68000 senkte, wurde er auch im Atari ST und im Amiga verbaut.




