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Gratis Privat-Server mit Opera Unite einrichten

23.07.2009 | 11:55 Uhr |

File-Sharing, Chatten, Web-Hosting – die Norweger bauen ihren Browser zum Privat-Server aus. Opera Unite ersetzt mit einer Funktion sogar den Kühlschrank.

Für ihren Browser lassen sich die Norweger einiges einfallen: Erst vergangenen Monat veröffentlichten sie die Beta-Version von Opera 10 mit der neuen Funktion Opera Turbo . Durch moderne Kompressionstechnologie surfen Opera-Nutzer auch bei langsamer Internetverbindung vergleichsweise flott. Zwei Wochen später folgte der nächste Streich: Opera Unite macht den Wikinger-Browser zum Privat-Server.

Mit Unite hosten Sie entweder kostenlos eine Webseite von Ihrem Rechner oder betreiben einen eigenen Filesharing-Server – zumindest solange Ihr PC läuft. Der Privat-Server Unite soll auf allen modernen Browsern abrufbar sein, wir haben die Unite-Dienste im IE 8, Firefox 3.5, Chrome 2 und Safari 4 getestet – und können diese optimistische Aussage nur beinahe bestätigen. Kleinere Anzeigeprobleme gab es öfter, aber nur der neue Safari machte ernsthafte Probleme. Auf den folgenden Seiten zeigen wir, was möglich ist und wie Sie Opera Unite nutzen.

So melden Sie sich an
Laden Sie zuerst die aktuelle Opera-Version 10 Beta herunter und installieren Sie den Browser. Nach dem Start klicken Sie unten links auf das dreigliedrige Unite-Symbol und folgen den Anweisungen. Falls Sie noch kein Konto haben, registrieren Sie sich kostenlos. Geben Sie dazu Ihren Wunschnamen, Passwort und eine gültige E-Mail-Adresse an. Achtung: Sollte nach dem Klick auf „Next“ nichts passieren, obwohl Sie die Lizenzbedingungen akzeptiert haben, versuchen Sie einen anderen Namen. Umso ausgefallener, umso unwahrscheinlicher, dass sich jemand den Namen bereits geschnappt hat. Im nächsten Fenster wählen Sie einen Computer-Namen, etwa „home“ oder „work“ – mit ihm beginnt Ihre Opera-Unite-Adresse. Ihre Server-Adresse baut Opera Unite nach dem Muster: „Computer-Name.Nutzername.operaunite.com“. „UPnP port forwarding“ ist zwar bequem, birgt aber auch Sicherheitsrisiken – versierte und misstrauische Anwender schalten ihre Ports manuell. Ein Klick auf „Finish“ beendet den Anmelde-Vorgang.

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