Bildbearbeitung

Darum sollten Sie Bilder mit Gimp 2.8 bearbeiten

Freitag den 18.05.2012 um 10:19 Uhr

von Katherine Noyes

6 gute Gründe für GIMP 2.8
Vergrößern 6 gute Gründe für GIMP 2.8
Gimp ist unter Linux die Bildbearbeitung schlechthin. Doch auch Windows-Anwender können diese ungemein leistungsfähige Software verwenden. Wir stellen Ihnen sechs geniale Gründe für Gimp 2.8 vor.
Es ist natürlich Adobe Photoshop, mit dem GIMP ( „GNU Image Manipulation Programm") konkurriert. Die aktuelle Version der Bildbearbeitung ist GIMP 2.8 , an der mehr als drei Jahre gearbeitet wurde. Viele seit langem ersehnte Funktionen wurden in diese Version integriert, sodass es sich auf jeden Fall lohnt GIMP 2.8 auszuprobieren. Wir stellen Ihnen die Highlights vor.

Ein-Fenster-Modus

GIMP 2.8 hat den lang ersehnten Ein-Fenster-Modus
integriert.
Vergrößern GIMP 2.8 hat den lang ersehnten Ein-Fenster-Modus integriert.

Es ist vermutlich die am meisten gewünschte Neuerung, die mit GIMP 2.8 kommt: Sie erhalten endlich einen optionalen Ein-Fenster-Modus und können zwischen dem ursprünglichen hinlänglich bekannten Mehr-Fenster-Modus und dem neuen Ein-Fenster-Modus wechseln. In dem neuen Modus platziert GIMP Dialogfelder und Bilder innerhalb eines einzigen Fensters mit jeweils einem Reiter pro Bild. Wenn der Ein-Fenster-Modus ausgewählt wurde, bleibt dieser Modus auch erhalten, wenn Sie das Programm neu starten.

Mehrspaltige andockende Fenster

GIMP 2.8 ermöglicht es Ihnen andockende Dialoge in einem Dock-Fenster in mehreren Spalten zu platzieren. Die Entwickler erläutern diese Funktion folgendermaßen: „Dies ist eine tolle Funktion für Leute, die mehrere Monitore verwenden, da ein Monitor für das Docking-Fenster reserviert werden kann. Somit haben Sie auf dem Bildschirm alle Dialoge und Werkzeuge, während die Bilder auf dem anderen Bildschirm dargestellt werden."

On-Canvas Text-Bearbeitung

Mit GIMP 2.8 können Sie jetzt Texte bearbeiten, wobei das Text-Werkzeug auf dem Bild ausgeführt wird und nicht mehr in einem separaten Fenster. Neben den Standard-Text-Formatierungsfunktionen wie Schrift-Arten und -Größen erhalten Sie nun die numerische Kontrolle über das Grundlinien-Offset und die Körnung, als auch die Möglichkeit die Textfarbe zu ändern.

Separates speichern und exportieren

Das Speichern und Exportieren von Bildern in GIMP sind nun zwei getrennte Prozesse und die Bilder können jetzt nur noch im GIMP-Format XCF gespeichert werden. Um Ihr Bild in einem anderen Format zu speichern, müssen Sie über Datei, Export gehen. „Diese Unterscheidung macht es für den Nutzer deutlicher, ob alle in Gimp verfügbaren Informationen in einer Datei gespeichert werden oder nicht", erklären die Gimp-Macher.

Layer-Gruppen

Behalten Sie die Übersicht mit den neuen
Layer-Gruppen.
Vergrößern Behalten Sie die Übersicht mit den neuen Layer-Gruppen.

Weil eine flache Layer-Struktur bei komplexen Kompositionen hinderlich sein kann, können Sie mit GIMP 2.8 Layer gruppieren. Somit können Sie die Layer besser organisieren und Sie erhalten über die baumartige Struktur eine bessere Übersicht. Die Layer-Gruppen sind, laut den Entwicklern, über die GIMP Plug-In API vollständig skriptfähig.

Cairo

Alle Werkzeuge, die auf Canvas rendern, nutzen nun die Cairo Grafik-Bibliothek. „Das bietet weichere Antialiasing-Grafiken und führt dazu, dass GIMP moderner aussieht und besser zu den heutigen Ansprüchen passt", sagen die Entwickler. Die meisten Plug-Ins wurden zu Cairo portiert.

Zum Schluss noch ein Ausblick auf die Zukunft:„Die Entwickler-Version von GIMP ist nun in der Lage Bilder im 16-bit und 32-bit Modus zu verarbeiten. Sie können zwischen Integer oder Float entscheiden" sagen die Entwickler.

Freitag den 18.05.2012 um 10:19 Uhr

von Katherine Noyes

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