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So klappt das BIOS-Tuning

Mehr Stabilität, höheres Tempo und weniger Stromverbrauch dank BIOS-Tuning. Wir zeigen, wie Sie das BIOS Ihres Notebooks oder Desktop-PCs perfekt optimieren.

Das BIOS (Basic Input Output System) müssen Sie weder herunterladen noch installieren: Jedes Mal, wenn Sie Ihren Büro-Computer oder Arbeitsplatz-Notebook einschalten, startet es automatisch. Es ist eine Mini-System-Software, die in einem Chip direkt auf dem Mainboard des PCs steckt. Sie liest Ihre Hardware-Komponenten aus und verbessert mit den richtigen Einstellungen das Zusammenspiel der Computerbestandteile spürbar.

Voller Durchblick: Beim PC-Start erscheinen zuerst die PC-Komponenten auf dem Monitor
Vergrößern Voller Durchblick: Beim PC-Start erscheinen zuerst die PC-Komponenten auf dem Monitor
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Wie das BIOS arbeitet, sehen Sie übrigens direkt nach dem PC-Start auf dem Monitor. Dort werden in weißer Schrift nach - einander die BIOS-Version A, der Name des Mainboards B, die Prozessorinfos C, die Größe des Arbeitsspeichers D und Details zu den eingebauten Festplatten E angezeigt. Erst nach dem erfolgreichen Auslesen der PC-Komponenten startet das Betriebssystem (z.B. Windows) auf. Wir erklären in diesem Artikel, wie Sie ins BIOS gelangen, mit dem Bios arbeiten und mit gezielten Einstellungen beim Bios die Gesamtleistung des Rechners optimieren - perfektes BIOS-Tuning also. Die Resultate des BIOS-Tuning sind spürbar mehr Tempo, eine bessere Stabilität und ein geringerer Stromverbrauch. Gerade bei einem Rechner im professionellen Einsatz sind das wichtige Aspekte, richtig angewandtes BIOS-Tuning ist also keinesfalls nur eine Spielerei für Bastler, sondern steigert auch die Effizienz am Arbeitsplatz.

Beim BIOS-Tuning sollten Sie sich durch geringfügig unterschiedliche Bezeichnungen nicht verwirren lassen. Die folgenden Bezeichnungen und Optionen sind nämlich von BIOS zu BIOS leicht unterschiedlich. Bekannte Varianten wie AMIBIOS und Award-BIOS verwenden jedoch sehr ähnliche Begriffe in ihren Menüs. Suchen Sie bei Ihrer Version also nicht unbedingt nach identischen Einträgen, sondern nach gleichbedeutenden Ausdrücken.

Übrigens: Der Nachfolger vom BIOS steht bereits fest, ist in der Praxis im PC-Bereich aber kaum/nicht anzutreffen (außer bei Apple-Rechnern). Er trägt den Namen EFI (Extensible Firmware Interface) und soll einfacher zu bedienen sein. Er bietet erstmals eine grafische Oberfläche und kann praktische Minianwendungen noch vor dem Start des Betriebssystems ausführen. So sollen mit EFI etwa das Betrachten von Fotos, das Abspielen von MP3-Musikdateien oder das Abrufen von E-Mail-Betreffzeilen möglich sein.

Wichtig: Falls Ihr BIOS aufgrund falscher Einstellungen oder eines missglüückten BIOS-Tunings einmal streiken sollte, hilft Ihnen der Notfallplan auf der letzten Seite dieses Artikels weiter.

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