14.04.2011, 10:19

Meridith Levinson

Jobwechsel

So kündigen Sie Ihren Job richtig

©iStockPhoto_CClarkandCompany

Immer schön freundlich und korrekt: Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich professionell und schmerzfrei von Ihrem derzeitigen Arbeitgeber trennen können.
Es gibt derzeit viele Anzeichen für eine Entspannung auf dem Arbeitsmarkt in der IT-Branche. Nun suchen viele IT-Arbeiter aktiv nach neuen Arbeitgebern, welche ihnen bessere Karrierechancen bieten. Wer kann es diesen Leuten übel nehmen? Nach zwei Jahren, in denen diese Leute unter Tarif bezahlt wurden und häufig unbezahlte Überstunden tätigen mussten, wollen sie endlich entsprechend ihrer Arbeit bezahlt werden. Viele Arbeitnehmer in der IT-Branche können es kaum noch erwarten dem Arbeitgeber „Tschüss" zu sagen.
Wenn Sie sich darauf vorbereiten, Ihre Kündigung abzugeben, werden Sie in Versuchung geführt in Glanz und Gloria den Arbeitgeber zu verlassen. Aber es ist ein strategischer Fehler den Arbeitgeber auffällig zu verlassen.
Zum ersten können Sie sich nie auf das Empfehlungsschreiben des Arbeitgebers verlassen, sagt Steven Miranda, der Personalchef von Society for Human Resource Management. Selbst wenn Sie kein Empfehlungsschreiben abgeben, kann der zukünftige Arbeitgeber den vorigen Chef anrufen und vieles über Sie herausfinden.
Viel wichtiger ist jedoch, dass Sie sich merken, wie klein die Welt ist. In dem zukünftigen Job können Sie letztendlich wieder mit oder für den alten Chef arbeiten. Oder Sie müssen mit den ungeliebten Kommilitonen aus dem Studium zusammenarbeiten. „Wenn ich über die 35 Jahre Arbeit, die ich bereits hinter mir habe, nachdenke, so bin ich immer wieder erstaunt, wie oft ich auf einen ehemaligen Kollegen, Chef oder Untergebenen im neuen Unternehmen gestoßen bin. In der Regel haben diese Leute etwas Einfluss auf ein Projekt, an dem ich gerade arbeite", sagt Miranda.
Wenn Sie mit Ihrem alten Arbeitgeber zum Schluss schlecht miteinander auskommen, kann dies negativen Einfluss auf Ihre Zukunft haben. Ihnen kann beispielsweise der politische Einfluss der Mitarbeiter für zukünftige Projekte fehlen.
Das schlimmste, was Ihnen jedoch passieren kann, ist, dass Sie Ihren guten Ruf schädigen. „Ihre Kündigung ist die letzte offizielle Handlung, die Sie mit Ihrem Arbeitgeber tätigen werden. So, wie Sie sich hierbei verhalten, werden Sie in Erinnerung behalten werden", sagt Jacques Aboaf, der Vizepräsident für strategische Entwicklung der Webseite Vault.com für Arbeitsplatzsuche. „Es ist Ihre Gelegenheit zu zeigen, wie Sie im Gedächtnis behalten werden wollen. Wenn Sie im Streit auseinander gehen, macht dies Jahre lange Arbeit von Ihnen zu Nichte."
Es mag Sie überraschen, wie einfach es ist sich auf dem Weg nach draußen den Kopf anzustoßen. Auch wenn Sie die Brücken hinter sich nicht niederbrennen, ist es schwierig die Gefühle der anderen Mitarbeiter nicht aufzuwühlen. Es reicht aus, den alten Arbeitsplatz unaufgeräumt zu lassen oder die Mitarbeiter über Ihre Absichten nicht einzuweihen. Um sicherzustellen, dass Sie den Arbeitsplatz in guter Erinnerung verlassen, sollten Sie den folgenden Rat der Personalexperten befolgen: Sprechen Sie mit Ihrem Chef über Ihre Absichten, das Unternehmen zu verlassen. Schreiben Sie Ihre Kündigung und hinterlassen Sie einen guten letzten Eindruck bei Ihren Kollegen.

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