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Android: So bleiben Sie unter Ihrem Datenlimit

Donnerstag den 29.03.2012 um 10:16 Uhr

von Sarah Jacobsson Purewal

Mit unseren Tipps und Tricks senken Sie Ihren monatlichen Datenverbrauch.
Vergrößern Mit unseren Tipps und Tricks senken Sie Ihren monatlichen Datenverbrauch.
Mit unseren Tipps und Tricks senken Sie Ihr monatliches Datenvolumen und sparen damit Geld beziehungsweise vermeiden eine Absenkung Ihrer Surfgeschwindigkeit.
Android-Smartphones und -Tablets laden zum Dauersurfen ein. Doch Vorsicht: Reicht Ihr monatliches Datenvolumen dafür aus? Wir geben Ihnen Tipps, die Ihnen dabei helfen, die Übersicht über Ihren Datenverbrauch zu behalten. Außerdem können Sie mit unseren Tipps Ihren Datenverbrauch senken und unnötige Mobilfunkkosten sparen.

Überwachen Sie Ihren Datenverbrauch

Installieren Sie eine App, die Ihren Datenverbrauch misst. Beispielsweise NetSentry oder Onavo. Bei Onavo beispielsweise können Sie ein Datenlimit setzen und erkennen, welche Apps am meisten zum Datenverbrauch beitragen und Sie können sehen, wie viel Datenvolumen Sie in einem bestimmten Zeitraum verbraucht haben. Ab Android 4.0 Ice Cream Sandwich ist unter "Einstellungen, Drahtlos und Netzwerke" bereits ein Tool zum Messen des Datenvolumens integriert. Im Gegensatz zu den separaten Android-Apps zum  Messen des Traffics bietet diese integrierte Android-4-Funktion aber keine weiter gehende Analysefunktion.

Wie viel Datenvolumen benötigen Sie tatsächlich?

Wenn Sie nicht das gesamte Datenvolumen jeden Monat verbrauchen, dann können Sie vielleicht das Datenvolumen Ihres Mobilfunkvertrages senken. Um herauszufinden, ob Sie Ihr Vertragsvolumen senken können, sollten Sie Ihren Datenverbrauch für ein paar Monate mit den oben genannten Apps überwachen.

Finden Sie kostenlose WLAN-Netzwerke

Sie können Ihr Datenvolumen senken, indem Sie sich wann immer möglich mit einem WLAN-Netzwerk verbinden. Benutzen Sie eine Such-App zum Aufspüren von offenen WLANs/Hotspots. Bekannte Beispiele hierfür sind WeFi Pro und WiFi Manager .

WeFi Pro ist eine Hintergrund-App, die Ihr Android-Gerät automatisch mit dem besten verfügbaren WLAN-Netzwerk verbindet. Immer wenn ein WLAN-Nutzer eine starke, offene WLAN-Verbindung findet, wird dieser Hotspot in der WLAN-Datenbank gespeichert. Außerdem kann WeFi Ihre WLAN-Verbindung automatisch aktivieren (was nicht immer vorteilhaft ist), wenn Sie sich in der Nähe einer guten Internetverbindung befinden oder wenn Sie etwas tun, das von einer Internetverbindung profitieren würde, wie das Öffnen einer Webseite.

Der WiFi Manager ist eine typische WLAN-Such-App. Es zeigt Ihnen eine Liste mit den verfügbaren Verbindungen an, zusammen mit der Signalstärke und dem Status. Die App hat auch einen Radar-Modus, der Ihnen anzeigt, auf welchen Kanälen die WLAN-Netzwerke der Umgebung laufen. Des Weiteren zeigt es, welches der Netzwerke vermutlich am schnellsten ist, indem es zählt, wie viele Router den gleichen Kanal verwenden.

Entfernen Sie Werbung

Viele kostenlose Android Apps, insbesondere Spiele Apps, nutzen Werbung, um sich zu finanzieren. Das kann sich für Sie unglücklich auswirken, denn Apps, die normalerweise keinen Datenverkehr verursachen, müssen sich mit dem Internet verbinden, um neue Werbung herunterzuladen und diese zu aktualisieren. Aber Werbung gibt es nicht nur in Apps, sondern auch auf Webseiten. Auch hier verbrauchen diese nur unnötiges Volumen und stören beim Surfen. Wenn Sie die Werbung entfernen, werden Sie wesentlich weniger Datenvolumen verbrauchen.

Es gibt mehrere Möglichkeiten Werbung loszuwerden. Als erstes können Sie eine Pro-Version/kostenpflichtige Version einer App, die den Löwenanteil Ihres Datenvolumens ausmacht, erwerben. Als zweites können Sie werbeblockierende Apps wie AD Blocker & Date Toggle für 1,49 Euro für ein ungerootetes Android Smartphone kaufen. Oder Sie holen sich AdFree Android , wenn Sie ein gerootetes Android-Gerät besitzen. Aber denken Sie daran, dass die Entwickler der werbefinanzierten Apps weniger Geld erhalten, wenn Sie deren Werbung blocken. Und ursprünglich waren diese Apps kostenlos, gerade weil sie über Werbung finanziert werden.

Donnerstag den 29.03.2012 um 10:16 Uhr

von Sarah Jacobsson Purewal

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