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So schützen Sie sich vor Internet-Abzocke

12.01.2010 | 15:03 Uhr |

Schluß mit Abzocke im Web: Wir sagen Ihnen, wie Sie Abzock-Seiten erkennen, welche Gratis-Tools gegen Abzocke schützen und wo Sie zwischen all der Abzocke echte Schnäppchen finden.

Überall im Internet lauern vermeintliche Gratis- und Schnäppchenangebote, die sich als teuere Abzocke herausstellen und Ihnen obendrein noch Malware unterjubeln.

Abzocke mit Suchmaschinen: Günstig kann ganz schön teuer werden

Nahezu jeder Internetbenutzer nutzt Google oder eine andere Websuche für die Preisrecherche. Doch wer hier arglos im Web stöbert, bekommt überteuerte Angebote präsentiert, schließt teuere Abonnements ab und verseucht seinen Rechner zudem mit Spyware und Malware.

Die Abzocke lauert zunächst einmal in den Trefferlisten der Suchmaschinen. Unter den vielen Treffern verbergen sich etliche Abzocker und Möchtegern-Schnäppchen. Das ist aber noch nicht alles: Bei Google erscheinen neben und über den Trefferlisten auch noch die AdWords – bezahlte Werbeanzeigen, die zum Suchbegriff passen sollten und gegen die es grundsätzlich nichts einzuwenden gibt, irgendwie muss Google schließlich Geld verdienen. Auch in diesen Google AdWords steckt mitunter Abzocke, nicht jeder Billigheimer ist wirklich billig. Ein Klassiker für solche Abzocke ist die als Abo-Falle bekannten Seite opendownload.de, die Gratis-Software wie beispielsweise Openoffice.org für 192 Euro zum Download anbietet - Abzocke in Reinkultur. Für den Internetnutzer stellt sich somit die Frage: Wie erkenne ich derartige Abzocke auf den ersten Blick und ohne lange zu recherchieren?

Google AdWords
Vergrößern Google AdWords
© 2014

Stichwort erklärt: Google AdWords

Wenn Sie bei Google nach einem Suchbegriff googeln, werden Ihnen oberhalb der darauf erscheinenden Trefferliste ausgewählte Werbeanzeigen angezeigt. Außerdem finden Sie neben den Treffern noch weitere AdWords. Das Gegenstück zu AdWords heißt AdSense – hier können Unternehmen ihre Werbung einstellen. Google AdWords und Google AdSense sind durchaus seriöse Marketing- und Werbeinstrumente, die jedoch mitunter zur Abzocke missbraucht werden.

Doch Abzocke ist nicht das einzige Problem. In den Trefferlisten und Werbeanzeigen tauchen nicht nur überteuerte Angebote auf. Auch Malware lauert auf so mancher vermeintlich sicher und seriös erscheinenden Website . In der Regel werden dem Anwender die Viren, Würmer und Trojaner als Drive-by-Downloads untergeschoben: Über eine Sicherheitslücke im Browser oder in über den Browser angreifbaren Systemkomponenten (etwa den Windows Media Player) schleusen Angreifer die Malware automatisch auf den Rechner des Anwenders, ohne dass der Benutzer auch auch nur einmal klicken muss, es reicht aus, wenn man die verseuchte Seite besucht.

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