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RIAA verklagt weitere Tauschbörsen-Nutzer

04.12.2003 | 14:41 Uhr |

Der US-Musikverband RIAA hat weitere 41 Nutzer von Online-Tauschbörsen verklagt. Damit erhöht sich die Zahl der seit September verklagten Anwender auf insgesamt 382. An weitere 90 Personen verschickte die RIAA Warnbriefe.

Der US-Musikverband RIAA hat weitere 41 Nutzer von Online-Tauschbörsen verklagt. Damit erhöht sich die Zahl der seit September verklagten Anwender auf insgesamt 382. An weitere 90 Personen verschickte die RIAA Warnbriefe.

Die Klage kam für die betroffenen Anwender nicht überraschend. Sie alle hatten bereits vor einigen Wochen einen von insgesamt 308 Warnbriefen erhalten, die die RIAA an die beim Online-Tausch erwischten Anwender verschickt hatte.

Mit 267 Empfängern der Warnbriefe konnte die RIAA eine Einigung erreichen. Der Rest wurde nun in insgesamt zwölf US-Städten verklagt. Im Schnitt habe laut Angaben der RIAA jeder Verklagte 1000 Musik-Dateien auf seinem Computer gehabt und diese über P2P-Tauschbörsen anderen Anwendern zugänglich gemacht.

Die Details zu den Einigungen mit den restlichen Anwendern wurden nicht bekannt. Frühere Entschädigungssummen hatten im Schnitt eine Höhe von 3000 US-Dollar.

US-Gesetzentwurf: Bis zu drei Jahre Haft für Filmkopierer (PC-WELT Online, 13.11.2003)

Furcht vor RIAA-Klagewelle - Verstärkte Löschaktivitäten bei Anwendern (PC-WELT Online, 06.11.2003)

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