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RIAA und Web-Radios einigen sich über Gebühr

07.04.2003 | 10:18 Uhr |

In dem seit längerem schwelenden Streit zwischen der "Recording Industry Association of America" und den Web-Radios bezüglich der Vergütung der verbreiteten Songs hat es nun eine Einigung gegeben. Demnach haben die Internet-Radiostationen bis 2004 mehrere Möglichkeiten, die Ansprüche der Industrie abzugelten.

In dem seit längerem schwelenden Streit zwischen der "Recording Industry Association of America" (RIAA) und den Web-Radios bezüglich der Vergütung der verbreiteten Songs hat es nun eine Einigung gegeben. Demnach haben die Internet-Radiostationen bis 2004 mehrere Möglichkeiten, die Ansprüche der Industrie abzugelten, berichtet das "Wall Street Journal" .

Die Vereinbarung sieht vor, dass die Radios entweder 0,0762 US-Cent pro Song und Hörer oder 0,0117 US-Cent pro Hörer-Stunde an die Vereinigung der Musik-Industrie abführen müssen. Abo-Finanzierte Sender können als Alternative 10,9 Prozent der so eingenommenen Gebühren an die RIAA abführen.

Jonathan Potter, Executive Director der Digital Media Association, eine Gruppe, die Web-Radio-Anbieter vertritt, begrüßte die Einigung. Sie würde der im Aufbau befindlichen Internet-Radioindustrie Stabilität bringen. Zudem würden durch diesen Schritt Millionen von Dollar gespart, die anderenfalls für gerichtliche Auseinandersetzungen benötigt worden wären.

Web-Radio: Zukunft vorerst gesichert (PC-WELT Online, 22.05.2002)

Protest: Internet-Radiosender planen "Tag der Stille" (PC-WELT Online, 30.04.2002)

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