RIAA nimmt jetzt auch Audiogalaxy ins Visier

Montag, 27.05.2002 | 15:23 von Markus Pilzweger
Langsam wird es eng für Tauschbörsen im Internet. Nach Napser und Kazaa geht die RIAA nun auch gerichtlich gegen Audiogalaxy vor. Der Vorwurf: Massive Verletzung der Urheberrechte.

Langsam wird es eng für Tauschbörsen im Internet. Nach Napster und Kazaa geht die RIAA nun auch gerichtlich gegen Audiogalaxy vor. Die Klage wurde im Namen der RIAA- sowie der "National Music Publishers Association"-Mitglieder (NMPA) in New York eingereicht.

Der Vorwurf: Audiogalaxy erlaube in "vorsätzlicher und absichtlicher" Weise "Millionen von individuellen, anonymen Nutzern, urheberrechtlich geschütztes Material millionenfach, wenn nicht gar milliardenfach zu kopieren". Den Angaben der RIAA zufolge sei Audiogalaxy sogar noch schlimmer als Napster. "Mit Funktionen, wie beispielsweise den Möglichkeiten, einzelne Songs, komplette Alben, Cover oder Software herunterzuladen sowie einer Peer-to-Peer-Funktion, ist das System von Audiogalaxy noch unerhörter als das von Napster".

Unter den betroffenen Künstlern seien unter anderem: Brandy, Boys II Men, Dave Matthews Band, Celine Dion, Shakira, Enya, The Beatles, Billy Joel, Destiny's Child, Alicia Keyes, James Brown, Linkin Park, Madonna, Jerry Leiber, Mike Stoller, Paula Cole, Lalo Schifrin, Henry Mancini, Johnny Mercer und "tausende" anderer.

Montag, 27.05.2002 | 15:23 von Markus Pilzweger
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