80856

RIAA mahnt weitere P2P-Anwender ab

20.10.2003 | 17:14 Uhr |

Der US-Musikverband RIAA hat erneut Abmahnungen an Nutzer von Tauschbörsen verschickt. In den Schreiben droht die RIAA den Anwendern mit einer Klage, wenn sie nicht binnen zehn Tagen reagieren.

Der US-Musikverband RIAA hat einem Bericht des Wall Street Journals zufolge erneut 204 Abmahnungen an Nutzer von Tauschbörsen verschickt. In den Schreiben droht die RIAA den Anwendern mit einer Klage, wenn sie nicht binnen zehn Tagen reagieren.

Im September hatte die RIAA damit begonnen, einzelne Anwender direkt anzugehen, von denen sie glaubt beweisen zu können, dass diese eine Tauschbörse genutzt hätten, um urheberrechtlich geschützte Musikstücke zu tauschen. Nach zunehmender Kritik und den ersten Hinweisen auf falsche Beschuldigungen hat der Verband einen Gang zurückgeschaltet. Die RIAA verteidigt ihre Strategie dennoch mit Hinweis auf die abschreckende Wirkung der Aktion.

Laut dem Bericht des Wall Street Journals sind rund ein Fünftel der insgesamt 261 Gerichtsverfahren abgeschlossen. Die betroffenen Anwender zahlten in den meisten Fällen eine Strafe in Höhe von 2100 US-Dollar.

RIAA: Wieder mal den Falschen verklagt? (PC-WELT Online, 15.10.2003)

RIAA einigt sich außergerichtlich mit 64 P2P-Nutzern (PC-WELT Online, 30.09.2003)

P2P-Klage: RIAA schont Macintosh-Besitzerin (PC-WELT Online, 26.09.2003)

0 Kommentare zu diesem Artikel
80856