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RIAA gewinnt weitere Runde im Kampf gegen Madster

02.07.2003 | 12:55 Uhr |

Im Kampf gegen Peer-to-Peer-Börsen kann die Vereinigung der amerikanischen Musikindustrie RIAA einen weiteren Erfolg und zugleich ein zusätzliches Argumentationsinstrument für weitere Verfahren für sich verbuchen. So urteilte ein US-Gericht, dass ein Betreiber einer Tauschbörse auch dann für die getauschten Inhalte verantwortlich ist, wenn er selbst keine Ahnung hat, was überhaupt über die Leitungen geschickt wird.

Im Kampf gegen Peer-to-Peer-Börsen kann die Vereinigung der amerikanischen Musikindustrie RIAA einen weiteren Erfolg und zugleich ein zusätzliches Argumentationsinstrument für weitere Verfahren für sich verbuchen. In einem Prozess gegen Madster (vormals Aimster) urteilte der " 7th Circuit Court of Appeals" in Chicago, dass der Betreiber der Börse auch dann für die getauschten Inhalte verantwortlich ist, wenn er selbst keine Ahnung hat, was überhaupt über die Leitungen geschickt wird.

Der Besitzer von Madster, John Depp, argumentierte zu seiner Verteidigung mit dem Hinweis auf das Verschlüsselungs-Feature seines Services. Es verhindere, dass er genaue Erkenntnis über die getauschten Dateien erlangen könne und somit auch nicht wisse, ob es urheberrechtlich geschützte Dateien seien.

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