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RIAA erklärt Kampf gegen Online-Musikpiraterie für verloren

10.01.2003 | 09:08 Uhr |

Nach mehreren kostspieligen Gerichtsverfahren glaubt die Musikindustrie den Kampf gegen illegale Online- Musikangebote verloren. Es würden im Internet immer illegale Seiten zum Herunterladen von Musik existieren, sagte der Präsident des amerikanischen Musikindustrie-Verbands RIAA, Cary Sherman.

Nach mehreren kostspieligen Gerichtsverfahren glaubt die Musikindustrie den Kampf gegen illegale Online- Musikangebote verloren. Es würden im Internet immer illegale Seiten zum Herunterladen von Musik existieren, sagte der Präsident des amerikanischen Musikindustrie-Verbands RIAA , Cary Sherman, am Donnerstag in BBC Online in London. Die Industrie wolle jedoch das unkontrollierte Wachstum eindämmen, um das Geschäft der legalen Anbieter für die Zukunft zu sichern.

"Unser Ziel ist es nicht, Musikpiraterie oder illegale Tauschbörsen komplett zu zerstören", sagte Sherman. Die einzige Antwort der Branche im Kampf gegen Musikpiraterie könne sein, den Kunden eine legale Alternative zu bieten.

Hintergrund des BBC-Interviews war eine Studie des Marktforschungsinstituts Jupiter Research. Demnach wächst mit der Verbreitung von Internet-Breitbandanschlüssen die Bereitschaft der Nutzer, für bestimmte Inhalte zu zahlen.

RIAA: harter Schlag gegen Musik-Piraterie (PC-WELT Online, 13.12.2002)

Raubkopien: RIAA nimmt Unternehmen in die Pflicht (PC-WELT Online, 25.10.2002)

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