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RIAA: Wieder mal den Falschen verklagt?

15.10.2003 | 16:08 Uhr |

Wo gehobelt wird, da fallen Späne: Auf ihrem Kreuzzug gegen Nutzer von Peer-to-Peer-Software tapst die RIAA scheinbar von einem Fettnäpfchen ins nächste. Ross Plank aus Kalifornien wird beschuldigt, hunderte lateinamerikanische Titel getauscht zu haben. Das Problem: Plank kann mit J.Lo und Co. rein gar nichts anfangen.

Wo gehobelt wird, da fallen Späne: Auf ihrem Kreuzzug gegen Nutzer von Peer-to-Peer-Software tapst die RIAA scheinbar von einem Fettnäpfchen ins nächste. Ross Plank aus Kalifornien wird beschuldigt, hunderte lateinamerikanische Titel im Sommer über Kazaa getauscht zu haben.

Kleines Problem am Rande: Plank spricht kein Spanisch, hört keine lateinamerikanische Musik und hatte Kazaa zu dem betreffenden Zeitpunkt nicht auf seinem Rechner installiert. Dies teilte die Interessenvereinigung " Electronic Frontier Foundation " (EFF) mit. Aus diesem Grund wird die EFF Plank auch bei einem Gerichtsstreit vertreten.

Plank ist selbständiger "Website Consultant" und arbeitet von zu Hause aus. "Ich benötige meinen Computer und meine Internet-Verbindung, um meine Geschäfte zu tätigen", so Plank. "Ich will nicht, dass mein Geschäft und meine Zukunft in Gefahr sind, weil die RIAA irgendwie meinen Namen mit ein paar Latin-Songs in Verbindung bringt."

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