Meist holt sich das Bios die Zugriffszeiten automatisch aus dem SPD-EPROM (kurz:SPD), einem speziellen Chip im Speicherriegel. Bevor Sie die Zugriffszeiten ändern können, müssen Sie daher die Option „DRAM Timings...“ von „(by) SPD“ oder „Auto“ auf „Manual“ umstellen. Der Arbeitsspeicher besitzt fünf Standard-Zugriffszeiten: CAS Latency (tCL) , RAS to CAS Delay (tRCD) , RAS Precharge Time (tRP) , RAS Active Time (tRAS) und Row (Refresh) Cycle Time (tRC) .
Die Zugriffszeiten sind immer ganzzahlig, etwa 4-4-4-4-12. Die ersten vier Zugriffszeiten können Sie oft um „1“ reduzieren. Die Row Cycle Time lässt sich hingegen nicht weiter herunterschrauben, wenn Sie bereits den Speichertakt angehoben haben – sie ist besonders abhängig vom Speichertakt.
Spürbar mehr Tempo bringt vor allem eine niedrigere Zugriffszeit beim RAS to CAS Delay (tRCD). Neben den Standards bieten einige Bios-Menüs auch noch erweiterte Timing-Einstellungen an.
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