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Quälgeister auf dem PC - "Spim" auf Wachstumskurs

29.03.2004 | 12:52 Uhr |

Während der Kampf gegen Spam auf Hochtouren läuft - durch gerichtliche Verfügungen und neue Techniken - laufen sich im Hintergrund schon weitere Quälgeister für die PCs warm: So genannte "Spim", unerwünschte Meldungen via Instant Messaging, befinden sich auf Wachstumskurs.

Während der Kampf gegen Spam auf Hochtouren läuft - etwa durch gerichtliche Verfügungen ( wir berichteten ) und neue Filter-Techniken - laufen sich im Hintergrund schon weitere Quälgeister für die PCs warm: So genannte "Spim", unerwünschte Meldungen via Instant Messaging, befinden sich auf Wachstumskurs. Wie das englischsprachige IT-Magazin " Newscientist " berichtet, wird sich das Volumen dieser Werbeform im Jahr 2004 verdreifachen.

Demzufolge sollen etwa 1,2 Milliarden Spims im Jahr 2004 versandt werden - rund drei Viertel davon mit Bezug auf Pornographie. Die Anzahl versandter Spim wächst dabei im Vergleich zu Spam rund drei Mal so schnell.

Grund für den exorbitanten Wachstumskurs ist zum einen die gestiegene Anzahl an Anwendern in diesem Bereich. Zum anderen wird es von den Einzelnen wesentlich häufiger genutzt. Die so genannten Spimmer wissen dies.

Die für 2004 prognostizierte Flutwelle an Spims ist dabei eng mit der Anpassung der Tools & Techniken verbunden, die genutzt werden. Es kommen, so der Newscientist, Techniken aus dem Bereich der Viren-Schreiber zum Einsatz. Aber auch Bots, die online befindliche Nutzer anquatschen und den Versuch unternehmen, sich auf entsprechende Buddy-Listen setzen zu lassen, gehören zum Repertoire.

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