Lange Zeit gab es Push-E-Mail nur auf den Blackberry-Geräten von RIM (Research in Motion). Kein Wunder, diese Firma hatte das heute verbreitete Prinzip erfunden. Statt dass sich das Endgerät (im sogenannten Pull-Verfahren) in Intervallen oder manuell vom Benutzer gesteuert beim E-Mail-Server einloggt und alle neuen E-Mails abholt, funktioniert Push-E-Mail vereinfacht gesagt so: Der Server schickt beim Eingang einer neuen Mail die Info darüber sofort an das Endgerät, die Mails erscheinen mit geringster Zeitverzögerung auf dem Business-Phone (und oft schneller als auf dem Desktop-PC).
Mittlerweile gibt es mehrere Mitbewerber von RIM, der wichtigste ist Microsoft: Mittels ActiveSync (auch für Symbian-Geräte erhältlich) und einem Windows-Mail-Server hat man dieselbe Funktionalität auf Pocket PCs und Windows-Smartphones. Diverse Mail-Anbieter wie 1&1 bieten seit einiger Zeit entsprechende E-Mail-Verträge an, sodass auch Privatleute und Personengesellschaften günstig in den Genuss von Push-E-Mail kommen können. Übrigens: Neben E-Mails können bei allen im Folgenden vorgestellten Geräten auch Kontakte, Termine und Aufgaben via Push-Technologie abgeglichen werden.
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