Während Windows 7 prinzipiell in der Lage ist, Mehrfachkernprozessoren anzusprechen, nutzt das Microsoft-Betriebssystem beim Bootvorgang jedoch nur einen Kern. Wir zeigen Ihnen, wie Sie beim System-Start von Windows 7 die Leistung eines Mehrfachkernprozessors optimal nutzen.
Taktet im Inneren Ihres Rechners ein Dual-Core-Prozessor (zu Deutsch: Zweikern-Prozessor) beziehungsweise Quad-Core-Prozessor (zu Deutsch: Vierkern-Prozessor), ist der jeweilige Mehrfachkernprozessor in der Lage, den Windows-Bootvorgang zu beschleunigen. Doch dafür müssen Sie zuerst die passende Einstellung im System vornehmen – so geht’s:
Klicken Sie auf „Start“ und danach auf „Alle Programme“. Wählen Sie anschließend im Ordner „Zubehör“ die Option „Ausführen“. Tippen Sie „msconfig“ in die Kommandozeile, öffnet sich die Systemkonfiguration. Wechseln Sie auf den Reiter „Start“ und klicken Sie auf die Schaltfläche „Erweiterte Optionen...“. Setzten Sie im sich anschließend öffnenden Dialogfenster ein Kontrollhäkchen neben der Option „Prozessoranzahl“ und wählen im Drop-down-Menü die Zahl der zu Verfügung stehenden Kerne aus – „2“ für einen Dual-Core-Prozessor; „4“ für eine Quad-Core-Prozessor.
Nachdem Sie per Mausklick auf „OK“, „Übernehmen“ und abermals „OK“ die Änderung bestätigt haben, fordert Sie Windows auf einen Neustart durchzuführen. Folgen Sie dieser Aufforderung, startet Windows schneller, da es künftig nicht mehr nur einen, sondern alle zur Verfügung stehenden Prozessorkerne für den Bootvorgang nutzt. Je nach Hard- und Software-Konfiguration sind bis zu 20 Prozent an kürzeren Bootzeiten möglich. Wie schnell Windows letztendlich auf Ihrem Rechner hochfährt, können Sie mithilfe des kostenlosen Tools BootTimer überprüfen.
Schritt 3: Registry-Hack zündet Turbo beim Booten
Die Speicherverwaltung Superfetch – unter Windows XP als Prefetch bekannt – beschleunigt den Bootvorgang von Windows, indem es notwendige Informationen für den schnellen Abruf in den Arbeitsspeicher packt. Wir zeigen Ihnen wie Sie diese Funktion nutzen.
Klicken Sie zuerst auf „Start“ und danach auf „Alle Programme“. Wählen Sie anschließend im Ordner „Zubehör“ die Option „Ausführen“. Tippen Sie „regedit“ in die Kommandozeile, öffnet sich die Registry (zu Deutsch: Windows-Registrierungs- datenbank). Rufen Sie anschließend folgenden Schlüssel auf:
"HKEY_LOCAL_MACHINE/ SYSTEM/ CurrentControlSet/ Control/ Session Manager/ Memory Management/ PrefetchParameters“
Dort ändern Sie im rechten Fenster den "DWORD-Wert" des Eintrags „EnableSuperFetch“ auf „2“ – achten Sie darauf, dass die Basis auf Hexadezimal gestellt ist. Bestätigen Sie per Mausklick auf die Schaltfläche „OK“, fährt Windows künftig schneller hoch.
Hinweis: Geben Sie anstatt des Werts „2“ den Wert „1“ an, beschleunigt Windows lediglich den Start von Anwendungen. Der Wert „3“ beschleunigt beides, den Start von Anwendungen sowie den Windows-Bootvorgang.
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28.03.12
Wurde schon mal getestet, wie viele Sekunden das Deaktivieren von unnötigen Prozessen bringt? Dabei sind Prozesse von Windows gemeint.
Das kann ja nicht so schwer sein, weil die Prozesse von Windows überall gleich sind. Mit Sicherheit wird es früher oder später Probleme geben, wenn Programme nicht auf die Standardkonfiguration stoßen, die größtmögliche Kompatibilität gewährleistet. Wer daran herumspielt, sollte das im Auge behalten.
Ich fürchte, dass eine zeitliche Ersparnis dieser Tuningmaßnahme nicht messbar ist. Oder man tüftelt Tage lang daran herum, damit dann Windows vielleicht eine Sekunde schneller oben ist.
Früher habe ich selbst Dienste deaktiviert, die nicht benötigt worden sind, aber aus Gründen der Sicherheit, da ich keinen Router hatte und so alle Ports von Windows geschlossen waren.
Wenn der Autostart ausgemistet ist, sind auch unnötige Prozesse beendet. Von den Windows Prozessen sollte man die Finger lassen.
Noch eine Frage:
Was bedeutet das "cs" hinter dem Namen des Autors?
Counterstrike?
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28.03.12
ich rate mal: [B]c[/B][I]urrent[/I] [B]s[/B][I]tudent[/I] an der BGSUniversity....
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29.03.12
Redaktion pcwelt.de: [...] Christoph Supguth (cs)
http://www.pcwelt.de/news/Impressum-975146.html
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29.03.12
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01.04.12
Ich bin jetzt seit 1988 User am PC. Hier wird immer wieder gebetesmühlenartig dasselbe wiederholt. Entrümpeln,entrümpeln ...... alles ok. Aber wirklichen Speed bringt es schon lange nicht mehr. Es sei denn, man hat wirklich dicke Klöpse gebaut.
Seit einigen Monaten habe ich eine SSD-Festplatte eingebaut und fahre darauf mein Windows. Das ist wirklich eine Beschleunigung, die man wahrnimmt und spürt. Alles andere ist Augenwischerei. Das man seinen Arbeitsplatz immer wieder aufräumen sollte, ist ja wohl für jeden klar, denn Müll sammelt sich immer wieder an.
Gruss wziegels
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01.04.12
Warum ist Windows das meistinstallierte Betriebsystem der Welt ?
Weil amn es nach jedem 5ten installieren Spiel neu installieren sollte.
Spaß bei Seite: Etwas aus der Praxis.
Mutter kommt mit PC in den Laden und beschwert sich das ihr Sohn gemeckert hat das der neue PC so langsam ist.
PC angesteckt und auf "Start" "Programme" geklickt.
Wow, es türmten sich 4 Spalten dicht gepackt mit Programmen auf.
Darunter 4 Officeprogramme, 5 Bildbearbeitungsprogramme und mind. über 50 Spiele (große und kleine). Kein Wunder das die Kiste langsam ist.
Solange die Leute jeden Mist installieren kann man immer mit diesen Artikeln punkten und solange es M$ nicht schafft Betriebsystem und Programme getrennt zu händlen wird sich auch daran nichts ändern. Warum in alles Welt kann man es nicht so machen das jedes Progi sein Verzeichnis macht und nur dort drin arbeitet. Will man das Progi löschen, langt es wenn man das Verzeichnis löscht. Das ist sinnvoll und nicht die Kacheln.
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01.04.12
Jo. Das ist nicht ganz neu und das gibt's in bunter Vielfalt.
http://distrowatch.com/
Such dir eins aus.
Aber davon ganz ab geht es ja in dem Bericht um eine Beschleunigung des Boot-Vorgangs und nicht um Win-Kisten, die mit unnötigen Programmen zugemüllt sind. Wie deo schon schrieb, würde ich von den Prozessen auch die Finger lassen, wenn ich nicht ganz genau wüsste, was ich da tue.
Überhaupt erschließt sich mir der Sinn solcher Tuning-Maßnahmen nicht ganz, mir persönlich ist ziemlich schnuppe, ob die Kiste ein paar Sekunden schneller hochfährt oder nicht. Aber wer unbedingt daran rumschrauben möchte, kann das auch schmerzarm haben:
http://https://www.soluto.com/
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02.04.12
Komisch, früher ging das.
Mit der Registry kam das Unheil in die Welt.
Die Programmierer waren einfach zu bequem, die INI-Dateien im Programmordner zu lassen und sie dort einfach editierbar zu gestalten.
Stattdessen wurde alles in die Registry gepackt.
Der Rest ist bekannt ... .
Beim Mac läuft das anders.
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02.04.12
Es soll auch PC Messies geben! :D
Gruß kingjon
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01.04.13
Vor allem, wenn es sich bei den Weisheiten eher um populäre Irrtümer handelt.
Msconfig/Prozessoranzahl: Hier einen höheren Wert einzutragen nützt nichts. Windows verwendet ohnehin alle CPU-Kerne. Die Einstellung dient nur dazu, die Anzahl der genutzten Kerne bei Bedarf für Testzwecke zu reduzieren.
EnableSuperFetch: Der Wert steht standardmäßig auf "3" (siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/SuperFetch). Damit wird der Bootvorgang und das Starten von Programmen beschleunigt. Und das ist auch gut so. Warum also "2" (nur Bootvorgang beschleunigen)? Anzumerken ist noch, das die Option bei SSDs keinen Unterschied macht. Bei der Installation auf einer SSD ist der SuperFetch-Dienst deaktiviert.
Treiber-Leichen: Das kann man wohl machen, schließlich bring man auch sonst ab und zu den Müll weg. Ob diese Maßnahme aber tatsächlich einen Performance-Boost bewirkt, wage ich zu bezweifeln. Ich kann aber auch nicht das Gegenteil beweisen. Dazu müsste man einmal Messungen vornehmen.
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01.04.13
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01.04.13
Dann hilft nur Windows 8. :D
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05.04.13
Ich würde lieber auf [B]nine[/B] warten....!
Gruß kingjon
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06.04.13
Immerhin muss man mit allen Mitteln aufs Tablet sonnst droht der Bedeutungsverlust > http://www.drwindows.de/content/1786-gartners-horror-prognose-fuer-microsoft-laengst-realitaet.html
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06.04.13
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