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So nutzen Sie Mehrkern-CPUs richtig

In den meisten neuen PCs und Notebooks stecken Mehrkernprozessoren, aber nur die wenigsten Computeranwender nutzen die Vorteile der Technik auch richtig aus. Wir sagen, wie Sie die volle Leistung aus Mehrkern-CPUs rausholen.

Sie gehören in PCs und Notebooks mittlerweile zur Standardausstattung: Prozessoren (kurz CPU) mit zwei, vier oder neuerdings sogar sechs Kernen. Sie sollen deutlich mehr Tempo und Leistung bringen. Dem ist aber nur so, wenn sie richtig eingesetzt werden und mit der passenden Software zusammenspielen. Wir zeigen Ihnen, welche konkreten Vorteile Mehrkernprozessoren bringen, wie man sie optimal nutzt und welche Software von besonders großen Tempovorteilen profitiert. Alle empfohlenen Einstellungen sind übrigens ganz einfach und lassen sich ohne Vorkenntnisse oder spezielles Fachwissen durchführen. Ideal, um aus dem Arbeitsplatz-PC ruckzuck versteckte Leistungsreservern rauszulitzeln.

Bevor Mehrkernprozessoren aufkamen, versuchte man, die Rechenleistung durch eine immer höhere Taktrate zu steigern. Das große Problem dabei war die Hitzeentwicklung: Je schneller die Taktfrequenz, desto heißer wird der Prozessor. Bei zwei oder mehr Prozessorkernen werden die Rechenaufgaben aufgeteilt. Weil die Kerne parallel arbeiten, können sie im Idealfall eine einzige Aufgabe wesentlich schneller erledigen als ein Einkernprozessor. Es braucht dazu also nicht mehr Gigahertz. Aus diesem Grund ist der Gigahertz-Wert von aktuellen Prozessoren nicht viel höher, als er schon vor ein paar Jahren war. Das gemeinsame Abarbeiten einer Rechenaufgabe wird in der Fachsprache als Multithreading bezeichnet.

Der zweite große Vorteil nennt sich Multitasking. Darunter versteht man das gleichzeitige Ausführen von mehreren Programmen. Eine Einkern-CPU kann die Aufgaben von mehreren aktiven Anwendungen nur abwechselnd abarbeiten. Bei einem Mehrkernprozessor lassen sich die einzelnen Anwendungen hingegen auf die Kerne verteilen.

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