Programme oder ausführbare Dateien im Linux-System laufen in Prozessen ab. Mit dem Befehl „top“ beispielsweise lassen sich in einem Terminal-Fenster (2Konsole) die Prozesse, die auf dem System gegenwärtig laufen, sowie einige weitere Informationen dazu anzeigen. Jeder Prozess ist mit einer Prozess-ID (pid) versehen. Mit dem Befehl „kill <pid>“ kann der Anwender Prozesse – etwa abgestürzte grafische Programme – von der Konsole aus oder in einem Terminal-Fenster einzeln und gezielt beenden.
root
Der Linux-Systemadministrator mit uneingeschränkten 2 Zugriffsrechten, auch Su-peruser genannt. Das 2 Home-Verzeichnis von root liegt – im Gegensatz zu denen anderer Anwender – nicht in /home, sondern als Ordner /root im Wurzelverzeichnis /, das verwirrenderweise manchmal ebenfalls als root bezeichnet wird
Runlevel
Betriebsstufen des Linux-Systems, in denen unterschiedliche Dienste gestartet sind. Der jeweilige Systemzustand (Runlevel) legt etwa fest, ob Linux im Single-User-Modus und mit oder ohne Netzwerk läuft.
Runlevels unterscheiden sich noch immer von 2 Distribution zu Distribution. Gemäß der
Linux Standard Base (LSB), einer Standarddefinition für Linux-Systeme, fährt Runlevel 0 das System herunter, ab Runlevel 2 ist Mehrbenutzerbetrieb möglich, ab Runlevel 3 auch mit Netzwerk.
Ein volles Mehrbenutzersystem mit Netzwerk und grafischer Oberfläche ist laut LSB ab Runlevel 5 vorgesehen.
SaX/SaX2
SaX2 dient zur Konfiguration der Anzeige- und Eingabegeräte unter Suse Linux. Die ältere Ausgabe SaX wird zur Konfiguration älterer Xfree86-Versionen benötigt. Maus, Tastatur, Monitor, Grafikkarte, Bildschirmauflösung und 3D-Beschleunigung lassen sich mit diesem Tool einstellen. Proprietäre Grafikkartentreiber – etwa von Nvidia oder ATI – müssen allerdings manuell installiert werden.
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