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Office 2007 - Das ist neu

23.03.2009 | 08:40 Uhr |

Office 2007 präsentiert sich mit neuem Bedienkonzept und vielen Gestaltungsmöglilchkeiten. Lesen Sie, wo Office punktet und wo Wünsche offen bleiben

Von Marion Exner , Mike Hartmann , Christoph Jopp und Ramon Schwenk

Nutzer der bisherigen Office-Versionen müssen ab sofort gehörig umdenken: In Version 2007 ist ziemlich viel anders. Microsoft hat der Bedienerführung von Word, Excel, Powerpoint & Co. einen radikalen Wandel verordnet. Die veränderte Oberfläche soll es Einsteigern besonders leicht machen, mit den Anwendungen zu arbeiten. Außerdem soll Office 2007 zuverlässiger und sicherer sein.

In diesem Beitrag werfen wir einen genauen Blick auf die wichtigsten Neuerungen und Verbesserungen. Besonderes Gewicht legen wir dabei darauf, inwieweit sich Anwender in der Praxis umstellen müssen und welchen Nutzen die neuen Funktionen tatsächlich bringen. Arbeitet es sich mit Office 2007 tatsächlich schneller, leichter und bequemer?

MS Office ist über die Jahre gewachsen – entsprechend gewuchert sind auch die Menüs, Symbolleisten und Hotkeys. Hatte die immer komplexere Menüstruktur den Office-Anwender bisher immer zur Suche gezwungen, wagt Microsoft jetzt einen Befreiungsschlag und krempelt das Navigationskonzept um. Allerdings ist dadurch das über Jahre gewachsene Wissen um Klickfolgen, Menübefehle und Hotkeys teilweise nutzlos geworden. Zur gefälligeren Programmoberfläche gesellen sich neue, leicht zugängliche Styling-Optionen, die häufig in Form von Templates vorliegen. Wesentlich einsteigerfreundlicher gestaltet sich auch die Datenbank Access; nur am Drucksachengenerator Publisher sind die meisten Überarbeitungen spurlos vorübergegangen. Der Website-Editor Frontpage ist grundsätzlich nicht mehr Bestandteil der Office-Suite, seinen Nachfolger hat Microsoft in den Bereich der Entwickler-Tools verlagert.

Das neue Office-Format setzt auf XML und soll für kleinere Dateien sorgen. Ein spezielles Format liefert es für Dokumente, die Makros enthalten. In puncto Hardware-Ressourcen ist das neue Office allerdings alles andere als sparsam und kann bei älteren PCs zu Performance-Problemen führen.

Schnellstart: Über "Neu" erreichen Sie diesen Dialog. Bis auf Outlook steht er in allen Hauptanwendungen bereit
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Noch verzwickter als bisher ist das Lizenzmodell der verschiedenen Versionen. Eine Orientierung bei der Auswahl der richtigen Variante gibt Ihnen unsere Übersichtstabelle. Preiswerte Systembuilder-Versionen erhalten Sie in der Regel nur als Lizenz. Das bedeutet: Sie erwerben meist einen Lizenzschlüssel in einer Box, der zum Beispiel eine bereits auf dem Rechner installierte Testversion von Office 2007 zum dauerhaften Gebrauch freischaltet. Wenn Sie nicht über eine Testversion verfügen oder gern eine DVD in Händen halten möchten, müssen Sie zusätzlich ein Media Pack für rund 10 bis 20 Euro kaufen, das in unseren Preisangaben übrigens bereits berücksichtigt ist. Nun zum Inhalt: Als Basis für unsere Tests diente die Enterprise-Version von Office 2007.

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