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Die Vorteile von AMOLED
Der größte Vorteil von AMOLED sticht einem sofort ins Auge, denn entsprechende Displays können dank nicht nötiger Hintergrundbeleuchtung extrem dünn gebaut werden. Damit sind AMOLED-Displays bestens für die Anforderungen moderner Multimedia-Geräte geeignet. Hier sind insbesondere Handys, Digitalkameras oder MP3-Player zu nennen. AMOLED-Displays ermöglichen die Fertigung schlankerer Geräte und helfen dank geringem Energieverbrauch dabei, den Akku zu schonen und Laufzeiten zu verlängern.
Herkömmliche LC-Displays können laut Hersteller etwa 70 Prozent des Farbumfangs darstellen, AMOLED-Displays kommen hingegen auf 110 Prozent. Hierfür ist der so genannte „Helmholtz-Kohlrausch-Effekt“ („Farbenglut“) verantwortlich. Dieser Effekt sorgt dafür, dass das subjektive Helligkeitsempfinden steigt, je gesättigter die Farben sind. AMOLED-Displays sind laut Hersteller in dieser Hinsicht bislang unübertroffen. Neben den Farben profitiert aber auch die Graustufendarstellung. Da die Pixel bei AMOLED komplett ausgeschaltet werden, wird schwarz auch wirklich schwarz und nicht wie bei vielen LC-Displays dunkelgrau dargestellt. Das Resultat: Beeindruckende Bildqualität und realistischer Nuancenreichtum.
Ein weiterer optischer Effekt sorgt dafür, dass das Kontrastverhältnis von AMOLED-Displays 10.000:1 beträgt. Zum Vergleich: Herkömmliche LC-Displays kommen hier auf gerade mal 300:1. Möglich wird dies durch den so genannten "Bartleson-Breneman-Effekt". Demnach erscheinen Objekte, die vor einem hellen Hintergrund platziert sind, heller, als sie eigentlich sind. Auch der Kontrast wird als größer wahrgenommen. Die wahrgenommene Leuchtkraft von AMOLED-Displays liegt zwischen 100 und 150 cd/m². Sie ist ebenfalls höher, als bei LC-Displays und ermöglicht entspanntes Fernsehen oder Betrachten selbst bei direkter Sonneneinstrahlung.
Gerade ältere LC-Displays neigen bei Kälte oder Hitze auf Grund ihrer kristallinen Struktur mit wahrnehmbaren Verzögerungen bei der Wiedergabe von Inhalten. Die Folgen sind Bewegungsunschärfen und Nachzieheffekte. Diese Effekte sind AMOLED-Displays hingegen vollkommen fremd. Auch bei den Schaltgeschwindigkeiten sind AM'OLED-Displays wahre Tempowunder. So dauert der Wechsel von absolutem Weiß zu absolutem Schwarz gerade mal 0,0001 Millisekunden - das ist rund 2000 Mal schneller, als bei den derzeit flinksten LC-Displays. Kombiniert mit einem Grafikbeschleunigungschip können AMOLED-Displays derzeit bis zu 240 Bilder pro Sekunde konstant darstellen.
Standard-LCDs verfügen über einen Betrachtungswinkel von etwa 45° nach links und nach rechts. Außerhalb dieses Bereichs wirkt das Bild schnell blass, es kommt zu Farbverfälschungen. AMOLED-Displays hingegen erweitern das Blickfeld auf bis zu 160°. Damit kann von fast jeder Position aus das Bild uneingeschränkt genossen werden.
Von den genannten Vorzügen profitieren in erster Linie Sie. Doch auch die Umwelt dürfte sich über AMOLED-Displays freuen. Denn in den nur wenige Nanometer dünnen Funktionsschichten sind keinerlei umweltkritische Substanzen enthalten, zudem sind AMOLEDs voll recyclingfähig.
Beim Cowon S9 Multimediaplayer kommt eine neue Display-Technik zum Einsatz. Sie nennt sich AMOLED (Active Matrix OLED). Bei einem OLED-Display leuchtet jeder Bildpunkt selbst. Der integrierte Bewegungssensor ist dafür verantwortlich, dass das Bild je nach Ausrichtung im Hochkant- oder im Querformat angezeigt wird.
Cowon S9 mit geöffneter Anschlussklappe
Detailansicht
Das farbige Display
Die WB1000 ist nach Aussage von Samsung die weltweit erste Ultraweitwinkel-Digitalkamera mit 3-Zoll-AMOLED-Display.
Vorderansicht der Kamera
Im Jahr 2004 stellte Sony mit dem PEG VZ90 einen PDA mit OLED-Display vor. Dieses hatte eine Größe von 3,2 Zoll und eine Auflösung von 480 x 320 Pixeln.
Der Multimediaplayer Samsung YP-Q1 hat ein AMOLED-Display mit einer Diagonale von 2,4 Zoll sowie einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln. Die Speicherkapazität beträgt wahlweise 4, 8 oder 16 GB.
Das zweifarbige OLED-Display des MP3-Players Sandisk Sansa Clip ist rund 1 Zoll (2,5 Zentimeter) groß. Es präsentiert die Menüeinträge und Liedinformationen. Bilder zeigt der Player nicht an.
Der Player im Größenvergleich
Die Farbvarianten des Sandisk Sansa Clip
Der Trageclip auf der Geräterückseite
Sandisk Sansa Clip im Alltagseinsatz
Die Digitalkamera Samsung NV24 HD verfügt über einen Zehn-Megapixel-CCD. Das 2,5-Zoll-Display basiert auf OLED-Technik. Die Bedienung erfolgt wie bei allen NV-Modellen über berührungssensitive Tasten rund um das Display.
Vorderansicht der Kamera
Ansicht von oben
Die Kamera in der Farbvariante silber
Das Aktivmatrix-OLED-Display des Nokia N85 hat eine Bilddiagonale von 2,6 Zoll sowie eine Auflösung von 240 x 320 Pixel. 16,7 Millionen Farben präsentiert das Handy-Display.
Nach dem Aufschieben wird die Tastatur sichtbar.
Queransicht
Queransicht
Das Display des Ultra Touch ist 2,8 Zoll groß. Trotz Touchscreen hat Samsung auch eine Zifferntastatur eingebaut. Damit kann der Nutzer SMS und neue Adressen ins Adressbuch unkompliziert über eine mechanische Tastatur eingeben. Eine virtuelle Tastatur gibt es auf dem S8300 nicht.
Die Tastatur im ausgeschobenen Zustand
Das Handy ist sehr flach
Detailansicht der Tastatur
Der erste OLED-Fernseher (11 Zoll) von Sony wurde im Jahr 2008 vorgestellt. Das Display ist an der dünnsten Stelle nur 3 Milimeter dick. Inzwischen ist das Gerät auch in Deutschland im Handel verfügbar.
Das flache OLED-Display des Fernsehers
Das Display im 11-Zoll-Breitbildformat
Das Samsung i7110 Pilot besitzt ein 2,6 Zoll großes, stromsparendes AMOLED-Display.
Großansicht im ausgeschalteten Zustand
Das AMOLED-Display hat eine Auflösung von 240 x 320 Pixel.
Das Samsung i7110 Pilot verwendet die S60-Bedienoberfläche.
Mediaplayer Beat DJ





