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Projektoren: ein Markt mit Potenzial

09.06.2007 | 22:20 Uhr |

Will man den Auguren von DTC glauben, wird sich der deutsche Projektorenmarkt bis 2010 bei abgemildertem Preisverfall mehr als verdoppeln. Das stärkste Wachstum wird im Consumer-Segment und bei Institutionen gesehen.

Trotz sinkender Preise und Margen sehen die meisten Hersteller wie Weltmarktführer Epson noch sehr viel Potenzial im deutschen Markt für Daten- und Videoprojektoren, die meisten davon auf LCD- oder DLP-Basis. Andere Präsentationstechniken für Bilder und Filme wie Dia-, Super8- und selbst die aus der eigenen Schulzeit bekannten Overhead-Projektoren geraten zunehmend aufs Abstellgleis.

Weltweit wurden im dritten Quartal 2006 laut Pacific Media Associates (PMA) 1,22 Millionen Frontprojektoren (der Gegensatz zu Rückprojektionsfernsehern) verkauft, davon etwa ein Drittel in EMEA mit Deutschland als größtem Einzelmarkt. Das stärkste Wachstum geht derzeit von den Schwellenländern aus, während in Europa und Deutschland bei Unternehmenskunden bereits eine gewisse Sättigung zu erkennen ist.

Die Nachfrage nährt sich im westeuropäischen Business-Segment hauptsächlich aus der Ersatzbeschaffung, wobei der Trend zu portablen bis hin zu ultraportablen Geräten geht. Die höchsten Zuwächse sind indes im Consumer-Umfeld und bei Institutionen wie Schulen und Behörden zu verzeichnen, so auch in Deutschland.

Der Business-Markt ist bald gesättigt, besonders stark wachsen soll das Consumer-Segment. Aber je nach Vertriebsschiene und Einsatzzweck sind die Grenzen fließend.

Momentaufnahme: Je nach Aktion einzelner Hersteller können die Marktanteile von Quartal zu Quartal stark differieren.

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