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Programme für die Steuererklärung - ein Überblick

17.04.2013 | 11:14 Uhr |

Taxman, Wiso und Steuer-Spar-Erklärung: PC-Welt stellt die wichtigsten Steuerprogramme vor und liefert einen Marktüberblick. Plus: Online-Lösungen für die Steuererklärung.

Steuern sparen will jeder, egal ob Arbeiter, Angestellter, Beamter, Freiberufler, Selbständiger oder Rentner.  Steuererklärungen ausfüllen und an das Finanzamt übermitteln hingegen mögen die meisten Menschen eher nicht. Schon bei der Frage, welches Formular mit welchen Anlagen sie denn nun benötigen, verursacht bei vielen Steuerpflichtigen allergische Reaktionen.

Die alljährlich von verschiedenen Institutionen vorgelegten Zahlen zur durchschnittlichen Steuerrückerstattung zeigen jedoch, dass sich der Aufwand lohnt: Rückzahlungen zwischen 500 und mehr als 1000 Euro winken dem durchschnittlichen Steuerzahler als Belohnung für Tapferkeit vor dem Fiskus. Und um den Aufwand in Grenzen zu halten, ohne gleich einen Steuerberater bemühen und bezahlen zu müssen, gibt es jede Menge Steuer-Software. Die übernimmt oder unterstützt das Ausfüllen der Formulare und deren Übermittlung an das Finanzamt und verrät darüber hinaus auch gleich, mit welcher Erstattungssumme der Anwender rechnen darf. PC-Welt stellt die wichtigsten Programme zur Installation auf dem PC und zur Nutzung im Internet vor.

Beim Blick auf das Lösungsangebot fällt  auf, dass die großen Hersteller Lexware, Buhl Data und Wolters Kluwer Deutschland GmbH (Akademische Arbeitsgemeinschaft Verlag) jeweils eine Vielzahl von Programmen bereithalten. So gibt es zu den Hauptkonkurrenten „Steuer-Sparbuch“, „Steuersparerklärung“ und „Taxman“ jeweils eine abgespeckte Version mit weniger Funktionalität für einfache Fälle zu einem reduzierten Preis. Hinzu kommen spezielle Varianten für Arbeitnehmer, Rentner und Pensionäre, Vermieter, Selbständige, Beamte, Lehrer etc. Am Ende dieses Artikels finden Sie eine Übersicht der wichtigsten zielgruppenspezifischen Varianten.

Versionswirrwar

Noch mehr Angebotsvielfalt und leider auch Verwirrung bei vielen Anwendern erzeugt die Tatsache, dass die Hersteller unterschiedliche Jahrgangsversionen ihrer Software anbieten. Derzeit sind dies vor allem die Versionen 2013 und 2012. Dabei gilt bei der Produktauswahl grundsätzlich die Formel „Veranlagungszeitraum plus eins“. Das bedeutet: Wer jetzt seine Steuererklärung für 2012 erledigen möchte, benötigt jeweils Programmversion „2013“.

Einmalkauf oder Abonnement?

Da die Steuerprogramme jeweils nur die für das Vorjahr gültigen Bestimmungen und Vorschriften komplett erfüllen können, legen die Anbieter jährlich neue Ausgaben auf. Dabei wird in der Regel auch an der Benutzeroberfläche gefeilt und die Funktionalität erweitert oder vereinfacht. 

Da erscheint es nur logisch, dass die Hersteller in der Regel eine Abo-Version ihres Produktes anbieten – meist zum vergünstigten Preis. Und wer „seine“ Steuersoftware gefunden hat, spart mit der Abo-Variante gleich doppelt, denn die Angaben zum Benutzer werden in der Regel automatisch aus der Vorjahresversion übernommen. Allerdings hängt die steuerliche Veranlagung von den Lebensumständen ab – und die können sich ändern. Viele Benutzer ziehen es deshalb vor, sich nicht mit einem Abo an einen Anbieter zu binden. Zumal die etablierten Programme derzeit neue Konkurrenz im Web erhalten.

Tipp : Wer sich längerfristig an einen Hersteller binden möchte, sollte unbedingt vorher die Möglichkeit zum kostenlosen Test der Software nutzen! Und vor dem Abschluss des Abos klären, wie sich die Daten exportieren und in andere Anwendungen übernehmen lassen.

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