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Prognosen grafisch in Excel umsetzen

In dem Tipp "Statistik - Der Blick in die Glaskugel" haben wir Ihnen kürzlich gezeigt, wie Sie Prognosen über eine Formel berechnen und die Werte in einer Tabelle darstellen. Sie möchten die Daten anschaulich in einem Diagramm präsentieren. Wir zeigen Ihnen, wie es funktioniert.

Anforderung:

Fortgeschrittener

Zeitaufwand:

Mittel

Problem:

In dem Tipp :Statistik - Der Blick in die Glaskugel haben wir Ihnen gezeigt, wie Sie Prognosen über eine Formel berechnen und die Werte in einer Tabelle darstellen. Sie möchten die Daten anschaulich in einem Diagramm präsentieren.

Lösung:

Excel bietet mit der "Trendlinie" ein Werkzeug, mit dem sich Prognosen ohne Formel grafisch darstellen lassen. Erzeugen Sie aus den Datenreihen über "Einfügen, Diagramm" ein neues Diagramm vom Typ "Linie".

Markieren Sie es, und gehen Sie auf "Diagramm, Trendlinie hinzufügen". Im folgenden Dialog bestimmen Sie das Aussehen der Trendlinie. Auf der Registerkarte "Typ" entscheiden Sie sich für einen Trendtyp, beispielsweise "Linear" oder "Logarithmisch".

Welcher passt, hängt von der Art der Daten ab. Bei Werten, die von einer gedachten Geraden im Diagramm nur wenig abweichen, wählen Sie "Linear". Ergibt sich dagegen eine ansteigende oder abfallende Kurve, eignet sich wahrscheinlich "Logarithmisch" besser.

Wechseln Sie auf die Registerkarte "Optionen", und geben Sie unter "Trend" hinter "Vorwärts" die Anzahl der Einheiten für die Vorausberechnung ein. Für die Temperaturtabelle aus dem Tipp "Statistik - Der Blick in die Glaskugel" ( :pcwStatistik.XLS ) ist das beispielsweise "20" für 20 Jahre. Aktivieren Sie die Klickbox vor "Bestimmtheitsmaß im Diagramm anzeigen", und bestätigen Sie mit "OK". Sie sehen jetzt die Trendlinie im Diagramm und darüber den Wert für das Bestimmtheitsmaß (R2). Die Voraussage ist umso besser, je näher dieser Wert an "1" liegt. Nach einem Klick auf die Trendlinie lassen sich die Parameter über "Format, Markierte Trendlinie" verändern. Probieren Sie unterschiedliche Trendtypen aus, und beobachten Sie die Änderungen des R2-Wertes. Für die Temperaturtabelle eignet sich der Typ "Polynomisch" am besten.

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