In den "Settings" unter "Network Rules" legen Fortgeschrittene eigene Regeln fest ("System-Wide Rules"). Die globalen Regeln gelten für alle Anwendungen auf dem System. "Add" fügt neue Regeln hinzu, "Modify" verändert bestehende. Im oberen Teil des neuen Fensters bestimmten Sie den auslösenden Trigger, etwa einen bestimmten Port, und im mittleren Teil eine zusätzliche Aktion der Firewall, etwa einen Report. Anschließend definieren Sie im unteren Teil die blau markierten Einträge näher - in unserem Beispiel wählen wir das Protokoll TCP, den FTP-Port und erlauben den Vorgang per "Allow". Wer will gibt der Regel einen eigenen Namen.
Im Reiter "Low-Level Rules" gehen Sie ähnlich vor, bestimmen aber allgemein und Software-unabhängig den Datenverkehr, indem Sie etwa bestimmte IP-Adressen nicht in der Log-Datei erfassen. Wer will bevorzugt bestimmte Regeln, indem er ihnen eine hohe Priorität zuweist. Zurück im Settings-Fenster dürfen Sie außerdem bestimmen, welche ICMP-Nachrichten erlaubt sind. ICMP-Nachrichten übermitteln Infos und Fehlermeldungen, gehen sie aber verloren, bekommt der Anwender in der Regel nichts davon mit.
Unter "LAN Settings" finden Sie Ihre IP-Adresse und fügen bei Bedarf andere Computer hinzu. Diese versehen Sie dann mit einem "Trusted"-Häkchen, wenn es Verbindungsprobleme im Netzwerk gibt. Gehen Sie aber sparsam damit um, denn jeder Eintrag bedeutet eine Lücke in der Firewall.
Vorherige Seite
Seite 6 von 6
Nächste Seite


