Über die Einsparung von Mobilfunkgebühren hinaus bringt FMC den Unternehmen auch Vorzüge in der Arbeit. "Die Produktivitätssteigerung der Mitarbeiter liegt dabei ganz vorn", schildert Siemens-Mann Birkl aus Erfahrung. Im Gegensatz zu früher sind die Handys im Kommunikationsfluss keine Fremdkörper mehr. Vielmehr werden die Dual-Mode-Geräte logisch vollständig in die ITK-Infrastruktur integriert und zu einer vollwertigen Nebenstelle der Telefonanlage. Die mobile Nutzung von Funktionen wie Anrufumleitung, Sprachnachrichten, Anruflisten und Konferenzen erleichtert so die Kommunikation und Zusammenarbeit erheblich.
Ein anderer wichtiger Aspekt ist die Netzwerkredundanz zwischen VoWLAN und öffentlichem Mobilfunknetz, die unterbrechungsfreie Telefondienste garantiert. Unabhängig davon, ob ein Teilnehmer sich im Büro aufhält, durchs Treppenhaus läuft oder im Lager zu tun hat - er kann stets mit gleicher Dienstegüte telefonieren und dabei beliebig den Standort wechseln.
Für das Unternehmen bedeutet die Einführung von FMC zudem eine deutlich bessere Kontrolle über die mobile Kommunikation. Gesprächsdaten lassen sich jetzt auch von mobilen Endgeräten ermitteln und erfassen - das war bislang nur von drahtgebundenen Nebenstellen möglich. Zudem können Sicherheitseinstellungen über die Luftschnittstelle sehr einfach verändert und dem aktuellen Bedarf angepasst werden. So lässt sich etwa das mobile Gerät bei Verlust oder Diebstahl sperren. Anrufe können durch FMC entsprechend den unternehmensinternen Anforderungen beliebig im eigenen Unternehmensnetz geroutet werden und gehen nicht mehr im Mobilfunknetz verloren.
Innovative Hersteller von Enterprise-FMC-Lösungen wie Siemens begnügen sich aber nicht damit, die Funktionen moderner IP-Telefonanlagen mobil verfügbar zu machen. Sie arbeiten bereits daran, das komplette Spektrum von Unified-Communications-Anwendungen (UC) für das produktive Arbeiten unterwegs zu erschließen. Mit dem FMC-Client ihres Dual-Mode-Geräts können die Nutzer dann auf sämtliche Kommunikationskanäle und Message-Boxen zugreifen und ihre persönliche Kommunikationszentrale von jedem Ort der Welt aus steuern. Dabei geht es nicht nur um Funktionen wie mobile E-Mail oder Instant Messaging. Viel wichtiger ist die mobile Presence-Funktion, mit der der Nutzer unterwegs den persönlichen Präsenzstatus beziehungsweise seine Erreichbarkeit einstellen kann. Umgekehrt sieht er, wie, wann und auf welchem Weg Kollegen und virtuelle Teammitglieder erreichbar sind.
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