Schwierig ist oftmals auch die Beurteilung, ob es sich um exakt dasselbe Produkt handelt und ob auch der Lieferumfang identisch ist. Beispielsweise heißen viele Kameramodelle der Firma Canon in den Vereinigten Staaten anders als in Europa. Bei Sony ist der Fall noch komplizierter: Beispielsweise gibt es Vaio-Notebooks, die sich nur in Details von deutschen Geräten unterscheiden, aber eine gänzlich andere Produktbezeichnung haben. Hier sollten Sie sich in einschlägigen Foren zum Produkt informieren, bevor Sie eine Bestellung aufgeben.
Hüten Sie sich auch vor zu billigen Angeboten, vor allem, wenn Ihnen der Verkäufer aufgrund des Internetangebotes nicht seriös vorkommt. Gerade bei ausländischen Händlern ist es nur schwer oder gar nicht möglich, im Streitfall sein Recht durchzusetzen. Zudem gilt in der Regel das Landesrecht und der Gerichtsstand des Händlers.
Ein weiteres kritisches Thema ist die Gewährleistung. Sie umfasst in Deutschland 24 Monate, in anderen Ländern ist sie kürzer. Grundsätzlich gibt es zwar bei vielen Herstellern eine europa- oder gar weltweite Herstellergarantie, andere Hersteller sind aber oft gerade bei importierten Geräten nicht bereit, Kundendienst zu leisten, sondern verweisen an den Händler. Den wiederum erreichen Sie nur umständlich und mit langen Postlaufzeiten. In Sachen Garantieabwicklung ist ein Kauf außerhalb der EU daher grundsätzlich mit Risiken verbunden.
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