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Problem-Killer: Fensterelemente und Schriften größer darstellen

02.11.2005 | 01:40 Uhr |

Tabus, Rätsel, Ärgernisse: Windows vernebelt wichtige Funktionen und nervt durch Pseudo-intelligente Willkür. Wir räumen für Sie lästige Schwachpunkte des Systems aus. In der neuen PC-WELT 12/2005 ab Seite 102. Ein Beispiel verraten wir Ihnen auch online.

Kann Windows im laufenden Betrieb die Registry sichern? Wie leere ich den Verlaufs-Ordner und lösche andere temporäre Daten zuverlässig? Wie kriege ich unter XP Home eine sichere Regelung der Benutzerrechte? Wie bekomme ich Service Pack 2 nach einer Neu-Installation?

Solche Fragenlesen wir ständig in Mails und im Web. Wir haben für die neue PC-WELT 12/2005 einige brisante Windows-Probleme gründlich recherchiert und erklären die Hintergründe. Außerdem bekommen Sie von uns entwickelte Programme, mit denen Sie unter anderem die Registry unter Windows sichern oder jeglichen temporären Datenmüll wirklich von Ihrem System verbannen. Ein Beispiel für so ein typisches Problem unter Windows und wie man es löst stellen wir Ihnen unten vor. Weitere Tipps gibt es in der PC-WELT 12/2005 ab Seite 102.

Fensterelemente und Schriften größer darstellen

Problem : Während Röhrenmonitore stufenlos interpolieren und daher bei jeder Auflösung ein scharfes Bild bieten, sollten TFT-Monitore immer mit der passenden physikalischen Auflösung arbeiten. In der Regel ist das zugleich diejenige, die der Monitor als maximale Bildschirmauflösung unter „Eigenschaften von Anzeige“ anbietet. Nur dann ist das Bild wirklich scharf, andernfalls muss der Monitor die physikalisch vorhandenen Pixel auf eine niedrigere Anzahl interpolieren, und die Wiedergabe wirkt verschmiert.

Wenn Sie nun aber etwa einen 17-Zoll-TFT-Monitor auf die typischen 1280 x 1024 Pixel eingestellt haben, werden die Schriftarten und die Fensterelemente sehr klein. Sie können zwar über die Registerkarte „Darstellung“ größere Fonts auswählen, das wirkt sich aber nicht auf alle Teile von Windows aus.

Lösung: Es gibt einen Weg, die Darstellung der Fonts und anderer GUI-Elemente zu vergrößern, ohne die Auflösung umzustellen. Dazu erhöhen Sie den dpi-Wert (dots per inch, Pixel pro Zoll) für die Anzeige. Sie finden diese Option, wenn Sie mit der rechten Maustaste auf den Desktop klicken , „Eigenschaften“ wählen und auf der Registerkarte „Einstellungen“ auf den Button „Erweitert“ klicken. Standardmäßig sind dort 96 dpi eingestellt.

Als weitere Voreinstellung finden Sie „Groß (120dpi)“, Sie können den Wert aber auch über „Benutzerdefinierte Einstellung“ beeinflussen – je höher der Wert, desto größer erscheinen Fonts und GUI-Elemente. Fürs exakte Einstellen des dpi-Werts erscheint ein Lineal, das auch unter einem deutschsprachigen Windows eine Zoll-Einteilung trägt. Nach der Änderung der dpi-Einstellung verlangt Windows in der Regel einen Neustart.

Anschließend zeigt es alle GUI-Elemente in der angepassten Größe. Eventuell müssen Sie mehrere Versuche unternehmen, um die optimale Darstellung zu erhalten. Einzelne Details wie Symbolbeschriftungen oder Menüfonts, die auch bei idealem dpa-Wert noch zu groß oder zu klein ausfallen, können Sie über „Darstellung“ (XP: „Darstellung, Erweitert“) korrigieren.

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