Das Taggen geht mit einer Archiv-Software am einfachsten. Es gibt zahlreiche, teils kostenlose und kostenpflichtige Programme wie Picasa, Photoshop Lightroom oder Acdsee. Unter Windows rufen Sie die Stichwortfunktion mit einem Rechtsklick auf eine Bilddatei und den Befehl „Eigenschaften“ auf. Auf der Registerkarte „Dateiinfo“ finden Sie Platz für eines oder mehrere Stichwörter.
Mit einer zentralen Bilddatenbank können Sie Ihre Fotos nicht nur nach Tags, Dateiname, Ordner, Größe oder Datum sortieren, sondern in einer Kalenderdarstellung auch nach Aufnahmedatum. Sie können die Bilder in persönlichen Alben sammeln. Das ist praktisch, um etwa für eine Präsentation, Weiterbearbeitung oder eine Foto-DVD mehrere Aufnahmen von einer bestimmten Person oder von einem Ort zusammenzutragen. Wie im Bildbetrachter erleichtern Ihnen zoombare Vorschaugrafiken die Auswahl. So sehen Sie, was Sie auf der Festplatte oder einem anderen Medium gespeichert haben.
Wichtig ist eine gute Qualität der Thumbnails und dass sowohl die Miniatur als auch die Vollbildansicht schnell erscheint. Zudem bieten Archivanwendungen Funktionen, um die Bilder zum Beispiel als HTML-Seite, Kontaktabzug, Diashow oder DVD-Archiv auszugeben. Anspruchsvollere Tools wie Photoshop Lightroom liefern Bearbeitungsfunktionen, die ein zusätzliches Programm für diesen Zweck eventuell überflüssig machen.
Sammlung archivieren
Damit Ihre Fotos bei einem Hardware-Defekt oder einem übereilten Mausklick nicht verloren sind, sollten Sie die Dateien zur Archivierung auf DVDs oder eine externe Festplatte sichern. DVDs haben den Vorteil, dass einmal geschriebene Daten nicht mehr gelöscht werden können. Ist die Fotosammlung zu groß, verwenden Sie mehrere Medien.
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