Sobald Sie Ihren Rechner mit jemandem teilen, besteht Spionagegefahr. Neugierig sind alle Menschen: Familienangehörige genauso wie Kollegen und Freunde. Auch wenn Sie Ihren Rechner zu Hause allein nutzen, ist Vorsicht angesagt: Mancher Einbrecher schleppt Ihren PC nicht weg, sondern überweist mit Ihrer Bank-Software Ihr Geld auf sein Konto.
Gefahr: Neugierige Zeitgenossen
Sie sollten zum Schutz Ihrer Privatsphäre drei Bereiche im Auge haben: Surfspuren, Verlaufsspuren und die Sicherheit der Daten auf Ihrer Festplatte.
Surfspuren: Nach einem Besuch im Internet ist an mehreren Stellen gespeichert, wo Sie sich aufgehalten haben. Das Windows-Betriebssystem und der Internet Explorer legen an mindestens sechs Stellen Protokolle an, die verraten, auf welchen Web-Seiten Sie bei Ihrem Ausflug waren.
Verlaufsspuren: Windows und fast jede Anwendung protokollieren die zuletzt geöffneten Dateien. Ihr PC verrät mindestens die letzen vier angesehenen Dokumente, meist aber wesentlich mehr. Jeder PC-Nutzer nach Ihnen sieht, was Sie zuletzt gelesen, betrachtet und bearbeitet haben. Bei Windows XP reicht es einem neugierigen Besucher beispielsweise, wenn er einen Blick unter "Zuletzt verwendete Dokumente" wirft.
Sicherheit für Ihre Daten: Private Dokumente, Bilder oder das Mailpostfach sollten auch privat bleiben. In den Standardeinstellungen sind die meisten Daten aber ungeschützt und lassen sich von jedermann mit Zugriff auf dem Rechner einsehen.
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