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Private Mails am Arbeitsplatz: Deutsche haben Angst um ihren Job

21.08.2002 | 10:21 Uhr |

Ob mit oder ohne Segen des Arbeitgebers - die meisten Arbeitnehmer mailen im Job auch privat, das ist das Ergebnis einer europaweiten Umfrage des Internet-Stellenmarktes Monster. So nutzen 87,6 Prozent der europäischen Beschäftigten ihr dienstliches Mail-Programm mehr oder weniger regelmäßig auch für private Korrespondenz. Etwas vorsichtiger zeigen sich dagegen die Arbeitnehmer in Deutschland.

Ob mit oder ohne Segen des Arbeitgebers - die meisten Arbeitnehmer mailen im Job auch privat, das ist das Ergebnis einer europaweiten Umfrage des Internet-Stellenmarktes Monster . Das berichtet unsere Schwesterpublikation Computerpartner .

So nutzen 87,6 Prozent der europäischen Beschäftigten ihr dienstliches Mail-Programm mehr oder weniger regelmäßig auch für private Korrespondenz. Etwas vorsichtiger zeigen sich die Arbeitnehmer in Deutschland: Hierzulande sind es "nur" 74,9 Prozent, die mindestens ein Mal pro Monat private Mails versenden.

Auch in anderen Punkten unterscheiden sich die Deutschen etwas von den europäischen Nachbarn: So ist für mehr als die Hälfte der europaweit befragten Arbeitnehmer (58,5 Prozent) privates Mailen an jedem Arbeitstag gang und gäbe, bei den deutschen Beschäftigten nutzen nur 43,5 Prozent das Medium täglich für private Kontakte.

Umgekehrt ist der Anteil jener Umfrageteilnehmer, die aus Angst um ihren Job kategorisch auf das Versenden privater Mails verzichten, in Deutschland wesentlich größer als im Europa-Durchschnitt: Hierzulande möchten immerhin 25,1 Prozent das Risiko eines Arbeitsplatzverlustes keinesfalls eingehen; auf europäischer Ebene ergreifen hingegen lediglich 12,4 Prozent diese Vorsichtsmaßnahme.

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