22.05.2008, 11:30

Gamestar

Vergleichstest

Premium Laser Mouse

Mit einem Preis von 18 Euro ist Sharkoons Premium Laser Mouse das günstigste Laser-Modell im Testfeld. Allerdings bietet der Sensor in der Praxis keine Vorteile gegenüber optischen Vertretern wie etwa Microsofts Intellimouse Optical 1.1. Im Gegenteil: In Spielen setzt die Premium Laser Mausbewegungen nur bis zu einer bestimmten Geschwindigkeit zuverlässig um. Schnelle Schlenker und ruckhafte 180-Grad-Drehungen produzieren dagegen bisweilen Aussetzer, vor allem wenn Sie mit niedriger Mausgeschwindigkeit spielen. Mit hoher Empfindlichkeit und sparsameren Bewegungen klappt es etwas besser. Für die Präzisionsprobleme in Extremsituationen gibt's aber Punktabzug.
Neben den fünf Standardtasten mit ordentlichem Hub geht auch das sauber gerasterte Mausrad in Ordnung. Der Office-Button zwischen den zu weit vorne liegenden Daumentasten startet die gängigsten Office-Anwendungen, lässt sich aber nur bedingt mit Tastaturkommandos belegen und ist daher in Spielen nutzlos. Die Form geht für Rechtshänder in Ordnung, möglicherweise stört aber der hohe Mausrücken.
Fazit: Angesichts des günstigen Preises von 18 Euro ist an der soliden Verarbeitung nichts auszusetzen.
Sure Shot Laser
Für den günstigen Preis von 20 Euro bietet die Typhoon Sure Shot eine der umfangreichsten Ausstattungen im Testfeld: Der Laser-Sensor ist per Tastendruck auf 800, 1.600 oder 2.200 dpi einstellbar, wobei eine LED die gewählte Auflösung offenbart. Dazu gibt's eine regelbare Autofeuer-Funktion, die bei Bedarf pro Druck auf die Feuertaste bis zu viermal auslöst. Drei der fünf Standardtasten können Sie im Treiber frei belegen. Die Verarbeitung ist überraschend solide, allerdings stören uns die etwas zu schwergängigen Feuertasten ohne exakt spürbaren Druckpunkt.
So gut das Preis-Ausstattungs-Verhältnis der Sure Shot-Maus ist, so wenig beeindruckend sind die Spieleleistungen des Sensors. In Unreal Tournament 3 führen bereits etwas schnellere Drehungen zu spürbaren Aussetzern und Abweichungen. Auch den Spielfluss im Echtzeit-Strategie-Titel Company of Heroes beeinträchtigt die häufig unpräzise Reaktion der Maus. Vor allem in der höchsten dpi-Einstellung treten diese Probleme auf. In der mittleren Stufe verringern sie sich zwar spürbar, trotzdem versagt die Sure Shot bei der Präzision letztlich.
Fazit: gute Ausstattung sowie Verarbeitung für 20 Euro, aber zu unpräzise für eine Kaufempfehlung.
LM1
Für 20 Euro verkauft Raptor-Gaming die LM1 mit einem optischen Sensor, fünf Standardtasten sowie zwei Schaltern auf dem Mausrücken zur Wahl zwischen 800 und 1.600 dpi Auflösung. Die Form der Maus ist gelungen und ermüdet rechte Hände nicht. Zudem verhindert die griffig gummierte Oberfläche zuverlässig das Abrutschen schwitzender Finger und sie fühlt sich angenehm an. Die Feuertasten schalten präzise, aber mit minimal zu hohem Hub, die billig wirkenden Daumentasten klappern dagegen. Im Treiber können Sie die fünf Standardtasten mit Windows-Funktionen belegen, eine freie Zuweisung beliebiger Tastaturkommandos ist aber nicht möglich.
Solange Sie nicht mit schnellen Mausbewegungen spielen, setzt die LM1 Steuerkommandos insgesamt präzise und zuverlässig um. Wenn Sie den Nager allerdings raumgreifend übers Pad jagen, quittiert die LM1 ab einer mittelhohen Bewegungsgeschwindigkeit den Dienst und leidet unter heftigen Aussetzern, die den Spielfluss enorm stören. Daher sollten Sie nur zur LM1 greifen, wenn Sie ausschließlich mit hoher Mausempfindlichkeit und Zeigergeschwindigkeit spielen - alle anderen lassen trotz des günstigen Preises von 20 Euro lieber die Finger weg.
Penalizer Pro
Auf den ersten Blick fällt die Ausstattung der Hama Penalizer Pro für 25 Euro umfangreich aus: Neben den fünf Standardtasten inklusive Mausrad können Sie die Auflösung des Lasers per extra Button auf dem Mausrücken in drei Stufen zwischen 800 und 2.400 dpi regeln. Farbige LEDs zeigen dabei die gewählte Empfindlichkeit an. Nur die Kabellänge ist mit 1,30 Metern sehr kurz geraten, immerhin ist die Strippe recht stabil. Einen Treiber liefert Hama nicht mit, sodass individuelle Tastenbelegungen mit der Penalizer Pro nicht möglich sind.
Trotz der guten technischen Daten des Laser-Sensors versagt er im Spieletest kläglich. Ist die Präzision bei langsamen Schwenks noch in Ordnung, verhindern bei schnelleren Manövern regelmäßige Aussetzer und Verfälschungen der Handbewegungen jeden Spielspaß. Zudem reagiert der Sensor teils noch zehn Zentimeter über dem Pad - falls Sie die Maus umsetzen müssen, dreht sich die Spielfigur unvorhersehbar mit, außer Sie heben die Penalizer Pro unpraktisch weit hoch. Unterm Strich greifen Sie daher lieber zu einer Maus mit weniger technischem Blendwerk, dafür aber mit wesentlich höherer Präzision und Spielbarkeit wie der Zykon M1 oder Microsofts Intellimouse Optical 1.1 zum ähnlichen Preis.
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