29.05.2012, 08:55

Thorsten Eggeling

Netzwerkspeicher

Preisgünstigere Alternativen zum NAS

Bevor Sie sich für den Kauf eines Heimnetz-NAS entscheiden, sollten Sie sich zwei deutlich preisgünstigere Alternativen überlegen:

Fritzbox mit USB-Festplatte: Fritzbox-Router ab der 32er Reihe bieten einen eingebauten, einfachen NAS-Server. Sie finden die Option in der Konfigurationsoberfläche unter „Inhalt, Heimnetz, USB-Geräte, Geräteübersicht“. Eine vorher angeschlossene USB-Festplatte sollte hier angezeigt sein und lässt sich mit „Speicher (NAS)“ als NAS-Gerät aktivieren. Einen einfachen Zugriffsschutz finden Sie auf der Registerkarte „Sicherheit“, wo Sie die Option „Kennwortschutz für Speicher (NAS) aktiv“ aktivieren sollten und ein Kennwort anlegen.

Alte Netbooks/Notebooks: Ausgemusterte Netbooks oder Notebooks, sofern sie einigermaßen stromsparend arbeiten, lassen sich ebenfalls als NAS-System verwenden. In der einfachsten Variante geben Sie auf dem Kleinrechner unter Windows alle Laufwerke nach Rechtsklick mit „Eigenschaften, Freigabe, Diesen Ordner freigeben“ frei. Die Freigabekapazität können Sie durch zusätzliche USB-Platten beliebig erweitern. Alternativ können Sie auch Free NAS auf dem Gerät installieren. Das Open-Source-Projekt Free NAS ist eine echte Empfehlung für Bastler. Etwas Linux-Erfahrung sollten Sie beim Einsatz dieser Alternative mitbringen. Das Linux-ähnliche Minimalsystem finden Sie als ISO-Image auf der Plus-DVD. Brennen Sie sich davon eine startfähige CD. Booten Sie das Live-System auf Ihrem Computer, und installieren Sie es dann auf einer Festplatte oder einem USB-Stick.

Der entscheidende Punkt ist jedoch, ob Free NAS Ihren Netzwerkadapter erkennt. Bei integrierten Netzwerkchips gibt es selten Probleme, WLAN-Adapter werden häufig nicht unterstützt. Ist diese Hürde genommen, benötigt das System nur noch die Angabe der gewünschten IP-Adresse. Damit können Sie anschließend Free NAS im Webbrowser einrichten und verwalten. Standard-Log-in ist „admin“ mit dem Kennwort „freenas“. Die Konfigurationsoberfläche ist komfortabel, dennoch ist etwas Erfahrung erforderlich: Sie müssen die Notebook-Laufwerke über „Disks, Management“ aktivieren und über „Disks, Mount Point“ formatieren. Ferner müssen Sie über „Services, CIFS/SMB“ Freigaben einrichten und über das Menü „Access“ die benötigten Benutzer einrichten.
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