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Porno-Sites jagen abgelaufene Domain-Namen

11.03.2002 | 12:47 Uhr |

Die Anzahl der Domain-Namen, die derzeit auslaufen - beabsichtigt oder unbeabsichtigt - ist bei einem neuen Rekord-Hoch angelangt. Dementsprechend sehen sich Firmen und Regierungseinrichtungen in den USA vermehrt im Fadenkreuz von dreisten Domain-Abzockern. Die so genannten "Traffic Aggregators" kaufen gezielt Sites auf und lenken den Verkehr auf andere Seiten um - hauptsächlich auf Sex- und Kasino-Sites.

Die Anzahl der Domain-Namen, die derzeit auslaufen - beabsichtigt oder unbeabsichtigt - ist bei einem neuen Rekord-Hoch angelangt. Dementsprechend sehen sich Firmen und Regierungseinrichtungen in den USA vermehrt im Fadenkreuz von dreisten Domain-Abzockern. Die so genannten "Traffic Aggregators" kaufen gezielt Sites auf und lenken den Verkehr auf andere Seiten um - hauptsächlich auf Sex- und Kasino-Sites.

Sowohl das "Boston Philharmonic Orchestra" als auch die Regierung der Niederlande hatten schon das Nachsehen. Ihre abgelaufenen Domain-Namen wurden in Windeseile von den "Traffic Aggregators" in Anspruch genommen und umgelenkt. Ebenso erging es dem "U.S. Department of Education".

Die Webmaster des "U.S. Department of Education" mussten sich zudem ganz besonders harsche Kritik anhören. Der Vorwurf: Mit Hilfe von Steuermitteln würde auf Sex-Sites verlinkt.

Ebenso ärgerlich: Der Aufwand, um die Verknüpfungen zu kontrollieren. Unter den rund 65.000 Links des U.S. Department of Education wurden exakt 15 gefunden, die auf Domains aus dem Porno-Bereich verlinkten.

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