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Obama - US-Präsident dank des Internets

20.01.2009 | 11:40 Uhr |

Heute ist die Amtseinführung von Barack Obama, dem neuen Präsidenten der USA. Die ganze Welt setzt große Hoffnungen in den ersten afro-amerikanischen US-Präsidenten. Doch ohne das Internet würde es diesen Präsidenten nicht geben. Wir erläutern, wie wichtig das Internet für Obamas Wahlkampf war, wie geschickt er es genutzt hat und was er noch vor hat.

Barack Obama hat die Massen begeistert und einen spektakulären Sieg errungen – er ist der erste afro-amerikanische Präsident der Vereinigten Staaten und hat diesen Aufstieg geschafft, obwohl er, unüblich für US-Präsidenten, aus eher bescheidenen Verhältnissen kommt. Neue Medien spielen in der US-Politik nicht erst seit diesem Wahlkampf eine Rolle und US-Präsidentschaftsbewerber buhlen schon lange mit allen Mitteln um die Wähler, aber niemand hat so erfolgreich und geschickt das Internet für seine Zwecke genutzt wie Barack Obama.

Umfassende Netzkampagne

Wie komplex, wechselhaft und kostspielig Wahlkämpfe in den USA sein können, konnte man in der Vergangenheit schon oft beobachten. Doch relativ neu ist, dass ein Sieg ohne das Internet nicht mehr denkbar ist. Die vielseitigen Möglichkeiten dieses Mediums lassen es unverzichtbar werden: Finanzierung, Kommunikation, Interaktion und Koordinierung. Obama hat mit seiner ausgereiften Kampagne auch das Netz und dadurch viele Wähler erobert.

Klassische Medien spielen im Wahlkampf zwar immer noch eine übergeordnete Rolle, aber die Bedeutung des Internets steigt in atemberaubender Geschwindigkeit. Wer hier als Politiker den Anschluss verpasst, hat verloren. Blogs, Soziale Netzwerke, Spendenplattformen, Netzzeitungen und Mail-Dienste haben längst eine riesige Macht erlangt und beeinflussen schon die Meinungsbildung erheblich.

Wie aktiv Obama im Internet war und ist, können Sie auf den nächsten Seiten erfahren. Denn auch vor der Politik macht das weltweite Netzwerk keinen Halt, während es langsam viele wesentliche Bereiche unseres Lebens maßgeblich verändert. Wer sich heute dem Internet verschließt oder es nicht hinreichend beachtet, hat bald nicht nur als Politiker schlechte Chancen.

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