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Playstation VR & VR-Spiele im ersten PC-WELT-Check

11.04.2016 | 15:21 Uhr |

VR-Brillen sind im Trend. Wir haben die Playstation VR und die ersten VR-Spiele ausgiebig ausprobiert. Hier unsere Eindrücke.

Sony bringt mit der Playstation VR im Oktober eine VR-Brille für die Playstation 4 für 399 Euro und damit zum Kampfpreis auf den Markt. Auf der Playstation Experience in München hatten wir kürzlich die Gelegenheit, die Playstation VR inklusive einiger VR-Spiele ausgiebig auszuprobieren. Im folgenden Video (und in diesem Artikel) schildern wir unsere ersten Eindrücke.

Eine VR-Brille ist  nur die halbe Miete, dies weiß auch Sony. Entsprechend wird derzeit mit Entwicklern an einem Spieleportfolio für die Playstation VR gewerkelt, damit zum Erscheinen der VR-Brille im Oktober auch eine üppige Auswahl an Spielen verfügbar ist. Auf der Playstation Experience konnten wir eine Reihe von (natürlich noch nicht ganz fertigen) VR-Spielen bereits ausprobieren. Darunter das Weltraumspiel EVE: Valkyrie, den Shooter The London Heist, das Actionspiel Rigs und den Rail-Shooter Until Dawn: Rush of Blood.

Die Playstation VR besitzt ein eigenes Full-HD-Display (pro Auge: 960 x 1080 Pixel). Über eine Extra-Box wird die Playstation VR an die Playstation 4 angeschlossen. Für die Nutzung der Playstation VR wird eine Playstation Kamera benötigt, die für rund 45 Euro erhältlich ist. Optional werden auch noch ein oder zwei Move-Motion-Controller benötigt.

Beim ersten Anspielen fällt gleich auf: Ja - das Bild vom Spielgeschehen ist etwas pixelig. Das stört allerdings nur im ersten Augenblick. Im laufenden Spiel bemerkt der Spieler kaum noch die Pixel und wird in das Geschehen hineingezogen. Bei allen getesteten Spielen funktionierte die Playstation VR einwandfrei. Kopf- und Controllerbewegungen wurden ohne merkliche Verzögerung umgesetzt. Es dauert nur wenige Augenblicke und man ist mitten im Spiel mit dabei.

Allerdings: Schon nach wenigen Minuten wird es ziemlich heiß unter der Brille. Längere Spielesessions können wir uns mit aufgesetzter Playstation VR daher nicht vorstellen. Alle 15 bis 30 Minuten ist eine Pause empfehlenswert. Außerdem wurden wir bei den Einweisungen immer wieder darum gebeten, sofort Bescheid zu geben, wenn ein Unwohlsein beim Spielen der VR-Spiele eintritt. Zumindest uns wurde aber nicht beim Spielen übel.

VR-Spiele ermöglichen völlig neue Spielerlebnisse. Das wurde auch während der Playstation Experience beim Ausprobieren der VR-Spiele schnell deutlich. Bei RIGS Mechanized Combat League setzten wir die Playstation VR auf und saßen damit von einer Sekunde zur nächsten in einem Kampf-Roboter. Statt nur vor dem Bildschirm einen Kampfroboter zu lenken, ist man dank VR-Brille in  RIGS mittendrin im Geschehen. Das fühlt sich nicht nur ganz anders an, sondern spielt sich auch viel intensiver.

In The London Heist waren wir als Gangster nicht einfach nur als Zuschauer an einer Verfolgungsjagd durch London beteiligt, sondern im Fahrzeug gleich darin beteiligt. Die Move-Controller in der Hand verwandelten sich auf dem Bildschirm zu Waffen, mit denen wir uns gegen die stürmisch und rasant angreifenden Schurken zur Wehr setzten.

Mal in einem Raumschiff sitzen? In EVE: Valkyrie kein Problem. In einem engen Käfig in die weiten Tiefen des Ozeans abtauchen? Auch das geht. Bei Into the Deep gibt es als Zugabe auch gleich noch einen großen, weißen Hai, der den Käfig mit aufgerissenen Zähnen mehrmals angreift.

Das intensivste VR-Spiele-Gefühl kam allerdings beim Rail-Shooter Until Dawn: Rush of Blood auf. Hier sitzt der Spieler in einer Lore und wird über Schienen hinweg durch ein gruseliges Szenario gefahren, bei dem allerlei Horrorgestalten uns ans virtuelle Leder wollten. Das fühlte sich teils erschreckend echt an. Wie echt? Das sehen Sie unserem Video ab 9:45 Minuten:

Playstation VR - Die heißesten Spiele

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