Ratgeber Festplatte

Festplatte voll? Diese Tools helfen sofort

Donnerstag, 19.06.2014 | 11:43 von Benjamin Schischka
Fotostrecke Festplatte aufräumen
© istockphoto.com/ludinko
Spiele, HD-Videos, Fotos – wenn die Festplatte erst mal richtig voll ist, bricht die Leistung ein. Mit diesen Tools sorgen Sie für ausreichend Platz-Reserven.
Galten vor Jahren 100-GB-Festplatten noch als schier endlos, können die meisten PC-Nutzer heutzutage nur müde über diesen Gedanken lächeln. Denn schneller als gedacht sind auch größere Festplatten voll mit Programmen, Spielen, Bildern und Videos. Noch viel schlimmer trifft es die Besitzer von SSD-Platten. Die Flash-Festplatten sind zwar flott und leise, aber immer noch sehr teuer. Darum greifen viele zu kleinen Modellen und geraten so noch schneller in Platznot. Mit einem Trick schaffen Sie schnell Platz – indem Sie ausgewählte Daten auf eine zweite Festplatte auslagern . Aber nicht immer ist eine zweite Festplatte vorhanden und nicht jeder will seine Daten auf dem Gesamtspeicher verteilen. Mit diesen Tools – fast alle sind Freeware – schaufeln Sie darum schnell überflüssige Daten in den virtuellen Mülleimer.

Besonders ärgerlich bei knappen Festplatten-Speicher sind doppelte Dateien - Dubletten. Die Freeware DoubleKiller scannt darum die Festplatte nach Doppelgängern und entfernt eine Variante. Praktisch: Mit weniger als einem MB ist sie zudem sehr klein - große Daten können Sie bei verstopften Festplatten schließlich nicht gebrauchen. Andere Tools wie TreeSize löschen nichts, helfen aber bei der Jagd nach Datei-Schwergewichten. Sie analysieren den Platzverbrauch und zeigen schnell die größten Platz-Sünder.


Sie haben aus Versehen zu viel gelöscht? Kein Problem für Undelete-Tools wie Recuva. Sie stellen die verlorenen Daten wieder her. Bedenken Sie aber, nach dem Datenverlust nichts mehr auf der gleichen Partition zu installieren! Sie könnten damit versehentlich die zu rettenden Dateien überschreiben.

Alle genannten Tools finden Sie in der Galerie weiter oben.

Donnerstag, 19.06.2014 | 11:43 von Benjamin Schischka
Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (21)
  • gkj43 11:17 | 08.04.2014

    Zitat: deoroller
    Das ist aber kein Freischein, um alles zu installieren, was einem vor den Klickefinger kommt.
    Da hast du mich falsch verstanden. Ich bezog mich mit meinem Post auf Post #9 und #13 Mein 1. Rechner hatte eine 20MB-Festplatte und mein 2. eine 85MB-Festplatte. Komisch nur, da war alles drauf, was ich brauchte und immer noch freier Platz. :grübel:

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  • Kiton 11:02 | 08.04.2014

    ...ist doch ansich kein Problem, viel zu installieren. Nur sollte man darauf achten, was man da (mit-)installiert.
    Das sehe ich auch so. Ich installiere viele (auf dem Laptop) Programme, nur um sie zu testen. Viele der Programme deinstalliere ich wieder, manche, die ich mal brauchen könnte, bleiben. Wird der Speicherplatz knapp, werden die am wenigsten genutzten wieder entfernt. Mein Autostart ist recht leer, darauf achte ich. Letztendlich sind es aber keine 20 Programme, ohne Spiele, die ich regelmäßig nutze. Und nur die werden auch auf den anderen Rechnern installiert.

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  • jomal 09:49 | 08.04.2014

    Jepp. Und wenn ich dann sehe,trotz MS-Office (geklaut) auch Libre-Office, aber noch drei gehackte Programme für PDF-Erstellung. Ja, Pech gehabt, serialz hat tolle Viren mitgebracht. Keine Updates mehr möglich, kein Restore, Backup geht auch nicht. Aber jomal wird das schon richten... Umsonst, klar, auch ich habe Freeware auf dem Rechner, etwa Libre-Office neben MS-Office. Nur eben alles aus vernünftigen Quellen.

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  • Poweraderrainer 09:42 | 08.04.2014

    ...ist doch [U]ansich[/U] kein Problem, viel zu installieren. Nur sollte man darauf achten, was man da (mit-)installiert. Die Platte sollte noch Luft nach oben haben bzw nicht komplett voll sein und der Autostart muss aufgeräumt bleiben. Am besten das ganze noch auf einer SSD, gepaart mit einer halbwegsschnellen CPU und der Rechner wird einfach immer schnell bleiben. Ich habe auch viel installiert was ich aktuell nicht benutze - auch wenn ich manche Dinge nur 1-2x im Jahr starte. Aber wie Deo sagt, sind die Probleme eher hausgemacht. Da wird alles und jede Software, ob Shareware oder sonstwas inkl. Ask-Toolbar und Konsorten installiert. Der Autostart hängt mit über 100 Tools voll (ja, schon gesehen)...etc. Die meisten Besitzer solcher PCs halten sich auch für Semiprofis und denken, ihr PC sei die Vorstufe zum Werkzeug für "Profihacker" - und nicht obwohl, sondern gerade weil der ganze Rechner zugemüllt ist - köstlich. Diese Vorschläge, wie man das letzte GB aus der Platte holt, sind damit total am Ziel vorbei, da sie nur die Wirkung, aber nicht die Ursache bekämpfen. Jedoch bin ich glücklich über diese erkenntnisresistenten Menschen - an denen kann man gut Geld verdienen - nicht nur einmal, denn die kommen immer wieder

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  • dnalor1968 09:16 | 08.04.2014

    Das ist die Geiz-ist-geil-Mentalität. Umso mehr, umso besser. Und dann noch umsonst.

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