Viele Anwender meinen, das kontrollierte Abschießen von Prozessen, wie es Unix mit PS und KILL vorsieht, sei unter Windows unmöglich. Das stimmt nicht. Denn es ist nur so, daß Microsoft diese Tools dem normalen Anwender nicht unbedingt in die Hände geben will. Wir bieten Ihnen eine von uns polierte Version von der ursprünglich von Microsoft stammenden KILL.EXE und TLIST.EXE an. Wir haben beide Tools zu einem einzigen Kommandozeilen-Programm pcwKill.EXE vereinigt. Auch sind die Funktionen in unserem Programm einfacher zu bedienen als in den Microsoft-Originalen. Der Aufruf „kill“ ohne Parameter liefert eine Übersicht aller laufenden Prozesse mit ihrer Prozeß-ID. Mit „pcwKill <Name>“, „pcwKill <Prozeßnummer>“ oder auch „pcwKill <Fenstertitel>“ lassen sich Programme meist abschießen, mit dem zusätzlichen Parameter „kill /f ...“ (force) gelingt es auf jeden Fall, auch bei widerspenstigen Programmen. Ein Vorteil gegenüber dem Dialog nach <Strg>-<Alt>-<Entf> („Anwendung schließen“) ist zunächst die Geschwindigkeit:
Der Benutzerdialog soll dem Programm noch eine Chance geben und verzögert daher den Vorgang – insbesondere bei Programmen, die Microsoft für wichtig hält. Außerdem zeigt pcwKill Prozesse an, die der Windows-Dialog komplett verschweigt. Praktisch ist etwa das rasche Beenden des Explorers, um nach Änderungen an der Registry nicht neu starten zu müssen. Das erfordert den Befehl „pcwKill /f explorer.exe“; ohne /f landen Sie nur im „Beenden“-Dialog. Wer derlei häufig benötigt, kann das Beenden und Starten mit folgendem Batch-Zweizeiler vereinfachen:
pcwKill /f explorer.exeexplorer.exe
Die Script-Fähigkeit von pcwKill.exe ist ein genereller Vorteil: Sie können das Tool in jede Art von Script einbauen. Um pcwKill systemweit bereitzustellen, kopieren Sie das Programm in das Windows-Verzeichnis.
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