Tuning-Software
Plattendefragmentierung
Die Werte in der Tabelle unten zeigen, dass eine fragmentierte Platte den PC tatsächlich ernsthaft bremsen kann. Bei ihr dauerte es 57 Sekunden, die Programme einfach zu kopieren. Auf einer unfragmentierten Platte waren es nur 50 Sekunden. Noch klarer war der Unterschied im zweiten Test: Statt in 121 Sekunden waren die Programme in 81 Sekunden geladen. Nach dem Defragmentieren lag das Windows-eigene Programm knapp vor Tune Up Drive Defrag: 97 zu 100 Sekunden.
| Testumgebung | Zeit für Kopiervorgang | Zeit für Programmstarts |
|---|---|---|
| Unfragmentierte Festplatte | 50 Sekunden | 81 Sekunden |
| Fragmentierte Festplatte | 57 Sekunden | 121 Sekunden |
| Nach Windows-7-Defrag | 50 Sekunden | 97 Sekunden |
| Nach Tune-Up-Defrag | 50 Sekunden | 100 Sekunden |
Die Defragmentierfunktion des Tune-Up-Pakets sollte für Nutzer von Windows Vista und 7 also kein Kaufargument sein. Anders sieht es bei Windows XP aus: Da das Betriebssystem kein taugliches Defragmentierprogramm besitzt, lohnt sich hier eine zusätzliche Software.
Noch eine Anmerkung zum Test: Das Tune-Up-Programm erledigte seinen Job zwar nicht besser als das Windows-Defrag, aber bis zu dreimal so schnell.
Die Registrierdatenbank („Registry“) von Windows ist auf Ordnerebene sauber strukturiert, auf Datenebene aber eine chaotische Halde. Jedes Programm darf in die Datenbank schreiben, was es für nötig hält. Die nebenstehende Tabelle zeigt das Ergebnis eines Extremtests, bei dem Windows und Programme einmal mit einer schlanken und einmal mit einer durch 120 MB Datenmüll aufgepumpten Registrierdatenbank gestartet wurden. Die Zeiten unterscheiden sich nur geringfügig: Von den gemessenen fünf bis zehn Prozent Leistungseinbuße würden Sie im Betriebsalltag kaum etwas merken.


