5. Digital Rights Management (DRM)
Obwohl selbst die zahlende Kundschaft nachweislich schon immer dagegen war, investiert die Musikindustrie seit vielen Jahren in immer neue Maßnahmen gegen Raubkopien. Seit sich die Berieselung für die Ohren mehr und mehr ins Netz verlagert und die gut sortierten Plattenläden leerer werden, kommen neben dem obligatorischen Wehklagen der Industrie in schöner Regelmäßigkeit neue DRM-Technologien auf, die nicht funktionieren. Die zahlenden Kunden ärgern sich über Abspielfehler und Probleme mit den Dateien, die nicht zahlenden Kunden lachen sich schlapp und hebeln den Kopierschutz innerhalb von Sekunden aus. Außer Apple (mit Abstrichen) ist es noch keinem Musikanbieter im Web gelungen, ein halbwegs funktionierendes DRM-Modell unter die Leute zu bringen. Vielleicht sollte es die Branche endlich aufgeben und ihr Geld lieber in bessere Musik und bessere Vermarktung stecken.
4. Das papierlose Büro
Ein Büro ohne herumfliegende Notizzettel, Folien, Faxe und Ausdrucke - eine wunderbare Vorstellung zum Schutz der Umwelt, des Geldbeutels und der Putzkolonne. Leider gehören neben den technischen Möglichkeiten auch noch Menschen dazu, die diese Möglichkeit kennen (Information), theoretisch nutzen können (Implementierung, Schulung) und dann auch wirklich in den täglichen Gebrauch übernehmen (persönliche Verantwortung). Die Folge: Seit die Idee vom papierlosen Büro existiert, ist das Papieraufkommen in den Büros weiter gestiegen.
3. iPod-Imitationen
Apple war lange Zeit nur etwas für Querdenker. Als der iPod im Jahr 2001 auf den Markt kam, wurde er deshalb zunächst unterschätzt und dann viel zu spät doch noch dutzendfach nachgebaut. Aber egal, ob sie Microsoft Zune oder Trekstor i.Beat blaxx (nie erschienen) hießen - Apples Neider scheiterten auf der ganzen Linie.
2. Windows Vista
Mehrere Verspätungen später kam Microsofts groß angekündigter XP-Nachfolger in abgespeckter Version 2007 dann doch noch. Die geringe Zahl der Verbesserungen in Vista gegenüber XP rechtfertigten ein Upgrade für viele Anwender jedoch nicht. Selbst das Service Pack 1 konnte das Ruder nicht herumreißen, zumal der weitaus attraktivere Nachfolger Windows 7 fast vom Vista-Start weg schon über allen Köpfen schwebte. Auf den nächsten großen Windows-Knall werden wir wohl noch ein knappes Jahr warten müssen.
1. IT-Sicherheit
Ohne Computer geht nichts. Sie verwalten unsere geschäftlichen Dokumente, unsere Kalender, Kontakte und Freunde, Fotoalben, Urlaubsvideos, Einkaufszettel, Gehaltsabrechnungen, Steuererklärungen, Tagebücher, Lieblingswebseiten und Spiele - kurzum: unser Leben. Leider gilt aber auch: dreißig Jahre und kein bisschen sicherer. Das Konzept hinter Viren und Würmern, Spam und Trojanern ist fast so alt wie der PC selbst - man mag aber meinen, die Gefahrenabwehr sei irgendwo in den 80ern stehen geblieben. Jeder Zero-Day-Angriff schafft es auf die Titelseiten, jeder Wurmwinzling kapert zumindest mehrere Zehntausend Rechner - der Schaden geht in die Millionen. Social Engineering, Datenabflüsse und Phishing-Attacken wohin man schaut: Eine sichere IT scheint es nicht geben zu können. Der naive Glaube an Sicherheit ist der größte Flop der IT-Geschichte - aber glücklicherweise auch der einzige, mit dem wir wohl oder übel dauerhaft werden leben müssen. (Computerwoche/mha)
Dieser Artikel basiert auf einem Beitrag unserer Schwesterpublikation Computerwoche.
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24.04.11
Mal abgesehen von der Netscape- Geschichte, die so nicht stimmt, muss ich jetzt was zum 64 Bit Thema loslassen: AMD hat die 64 Bit Technik für den Desktop eingeläutet. Mein erster 64 Bit Prozessor war ein Athlon 64 3000+. Der werkelt immer noch im Zweitrechner unter XP 64 mit 8 GB Ram mit zufriedenstellender Geschwindigkeit, wenn man nicht zocken will.
Wobei wir schon beim Thema sind: Jeder weiß, dass man gar nicht genug Arbeitsspeicher haben kann.
Was soll also die Aussage:
>>Und so richtig verstanden, warum ein Heimanwender einen Rechner braucht, der bis zu 16 Exabyte Arbeitsspeicher verarbeiten kann, hat es noch immer niemand.<<
Ohne 64 Bit würden wir immer noch mit 2 bzw. max. 3 GB (ab Vista) rumeiern.
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24.04.11
Nicht aufregen!
Der Artikel ist uralt.
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24.04.11
Wie kommst Du darauf?
XP 32 kann genau 4 GB verwalten.
Mein Zweitsystem zeigt 3,25 GB verfügbar von 4 GB installiertem Speicher an.
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24.04.11
Alles über 3GB ist halt nicht direkt nutzbar, aber Dank RAM-Disk liegt es nicht brach.
Dagegen ist eine gewöhnliche SSD ein lahmer Gaul
[IMG]http://www.abload.de/img/atto_ramdiskvt6b.png[/IMG]
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24.04.11
Wie kommst Du darauf?
Da hat einer zu Ostern gearbeitet!
Wieviel Byte würde denn der Autor vorschlagen? Würde er ein 34-Bit-System kaufen?
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