10. Intel Itanium
Chiphersteller Intel hatte schon immer mit Nachahmern zu kämpfen. Also versuchte man sich mit Itanium an einem 64-Bit-Chip für Server, der eine gänzlich andere Architektur aufwies als die x86-Klassiker. Eine Fehlplanung: Die Anwender lieben x86-Prozessoren, weil sie seit jeher leistungsfähig und bezahlbar sind. Itanium war keins von beiden.
9. Mac-Klone
In den späten 90ern kamen verschiedene Macintosh-Nachbauten auf den Markt, für die ein von Missmanagement gebeutelter Apple-Konzern 1995 aus Geldnot heraus seinen Segen gegeben hatte. An vorderster Herstellerfront mit dabei: Motorola und Umax. Zwei Jahre dauerte der Wettbewerb, bis Steve Jobs zurückkehrte, die Lizenzen wieder einstampfte und das Unternehmen zurück auf Kurs brachte.
8. Elektronische Währung
Als das E-Commerce zu brummen begann, sprach man viel über alternative Bezahlverfahren, Partner- und Bonusprogramme. Elektronisches Micropayment sollte das ganz große Ding im Web werden - jeder Online-Shop bot eigene Verfahren an, sogar Content-Anbieter wollten für ihre Inhalte kassieren. Das funktionierte nicht - die Surfer akzeptierten nur vertraute Bezahlverfahren (Lastschrift, Rechnung, Kreditkarte) und für die meisten Inhalte waren sie gar nicht bereit, etwas auf den Tisch zu legen. Bis auf Paypal, das irgendwann von Ebay übernommen wurde, hat sich noch kein alternativer Payment-Anbieter am Markt behaupten können.
7. 64-Bit-Desktop
Die großen Steigerungsraten in der Prozessorgeschwindigkeit waren ausgereizt, als der Bit-Vergleich die Gerüchteküche zu bestimmen begann. Apple und IBM starteten das Wettrennen um das 64-Bit-System im Jahr 2002, Intel folgte schnell. Heute, sieben Jahre später, mangelt es immer noch an funktionaler 64-Bit-Software. Und so richtig verstanden, warum ein Heimanwender einen Rechner braucht, der bis zu 16 Exabyte Arbeitsspeicher verarbeiten kann, hat es noch immer niemand.
6. Carly Fiorina
Carly Fiorina war von 1999 bis 2005 CEO bei Hewlett-Packard (HP) - es waren sieben Jahre zuviel. Während ihrer Herrschaft vergraulte HP so viele Kunden wie nie zuvor und nie danach. Fiorina verantwortete die Ausgliederung der anerkannten Entwicklungsabteilung für medizinisches Zubehör, lagerte die Taschenrechner-Abteilung aus, sorgte für eine "gelungene" Compaq-Übernahme und kündigte schließlich noch 7000 Mitarbeitern. Letztlich erzielte das Unternehmen mehr Gewinne mit der Printersparte als mit dem Verkauf von Hardware. Fazit: Fiorina wollte HP ein konsumentenfreundlicheres Image verpassen, stürzte damit den Börsenwert ins Bodenlose und kassierte bei ihrem (gerade noch rechtzeitigen) Weggang noch 21 Millionen Dollar Prämie.
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24.04.11
Mal abgesehen von der Netscape- Geschichte, die so nicht stimmt, muss ich jetzt was zum 64 Bit Thema loslassen: AMD hat die 64 Bit Technik für den Desktop eingeläutet. Mein erster 64 Bit Prozessor war ein Athlon 64 3000+. Der werkelt immer noch im Zweitrechner unter XP 64 mit 8 GB Ram mit zufriedenstellender Geschwindigkeit, wenn man nicht zocken will.
Wobei wir schon beim Thema sind: Jeder weiß, dass man gar nicht genug Arbeitsspeicher haben kann.
Was soll also die Aussage:
>>Und so richtig verstanden, warum ein Heimanwender einen Rechner braucht, der bis zu 16 Exabyte Arbeitsspeicher verarbeiten kann, hat es noch immer niemand.<<
Ohne 64 Bit würden wir immer noch mit 2 bzw. max. 3 GB (ab Vista) rumeiern.
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24.04.11
Nicht aufregen!
Der Artikel ist uralt.
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24.04.11
Wie kommst Du darauf?
XP 32 kann genau 4 GB verwalten.
Mein Zweitsystem zeigt 3,25 GB verfügbar von 4 GB installiertem Speicher an.
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24.04.11
Alles über 3GB ist halt nicht direkt nutzbar, aber Dank RAM-Disk liegt es nicht brach.
Dagegen ist eine gewöhnliche SSD ein lahmer Gaul
[IMG]http://www.abload.de/img/atto_ramdiskvt6b.png[/IMG]
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24.04.11
Wie kommst Du darauf?
Da hat einer zu Ostern gearbeitet!
Wieviel Byte würde denn der Autor vorschlagen? Würde er ein 34-Bit-System kaufen?
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